Adobe: Neue Funktionen für Premiere Pro, verbesserte Performance und Cinema 4D Lite für After Effects

07. Nov. 2019 14:30 Uhr - Redaktion

Adobe hat neue Versionen der professionellen Videobearbeitungssoftware Premiere Pro und des Animations- und Effektprogramms After Effects für den Mac vorgelegt. In Premiere Pro 14 gibt es neue Funktionen wie das KI-basierte Auto-Reframe für Video-Clips, während in After Effects 17 die Leistung durch GPU-Beschleunigung erhöht wurde und nun Cinema 4D Lite zum Lieferumfang gehört.

Zum Auto-Reframe in Premiere Pro schreibt der Hersteller: "Sie können Ihre Inhalte jetzt einfach für verschiedene soziale Medien und mobile Anzeigeplattformen optimieren. Manuelles Zuschneiden und Keyframing von Filmmaterial ist nun nicht mehr nötig. Auto Reframe automatisiert diesen Vorgang mithilfe von KI-Technologie von Adobe Sensei.

Mit Auto Reframe können Sie ein Reframing von Sequenzen für quadratische, vertikale und 16:9-Videos durchführen. Dasselbe gilt für das Zuschneiden von Inhalten mit hoher Auflösung wie 4K und mehr. Auto Reframe kann als Effekt auf einzelne Clips oder ganze Sequenzen angewendet werden. Grafiken und andere Bearbeitungen bleiben im neuen Seitenverhältnis erhalten."

 

 

 

Zu den weiteren Neuerungen in Premiere Pro 14 gehören zusätzliche Optionen für die Text- und Audiobearbeitung, eine erweiterte Dateiformatunterstützung sowie viele Detailverbesserungen und Fehlerkorrekturen. After Effects 17 führt eine Metal-gestützte GPU-Beschleunigung für Vorschau und Wiedergabe ein. Dazu Adobe:

 

"Gegebenenfalls kann bei Ebenentransformationen und -überblendungen jetzt die GPU anstelle der CPU für eine höhere Rendering-Leistung verwendet werden. Die After Effects-Anzeigepipeline wird als „Blitpipe“ bezeichnet und verfügt sowohl über einen Software- als auch über einen Hardwarepfad. „DisplaySurface“ ist die letzte Phase der Blitpipe und umfasst Vorgänge wie Skalierung von Frames, Zusammenstellung von Schachbrettmustern und Farbmanagement. Es ersetzt ein älteres OpenGL-System und verwendet Metal, OpenCL oder CUDA, um Frames auf den Bildschirm zu pushen. Zusätzliche Verbesserungen am Vorschausystem bieten Benutzern eine zuverlässigere Echtzeitwiedergabe zwischengespeicherter Frames."

 

 

 

Darüber hinaus hat der Hersteller die Bearbeitung von Formen beschleunigt, die Formatunterstützung erweitert und weitere Verbesserungen sowie Bug-Fixes vorgenommen. Außerdem gehört nun Cinema 4D Lite R21 für Modelling und Rendering zum Lieferumfang von After Effects.

 

Die Unterstützung für macOS Sierra wurde eingestellt, beide Anwendungen benötigen nun mindestens macOS High Sierra und sind mit macOS Catalina kompatibel. Premiere Pro und After Effects sind im Rahmen von Adobes Creative-Cloud-Abonnement erhältlich.