Claris ändert Release-Fahrplan für Entwicklungsumgebung FileMaker

13. Nov. 2019 14:00 Uhr - Redaktion

Die Apple-Tochterfirma Claris hat bedeutende Änderungen für den Release-Zyklus der Entwicklungs- und Datenbankumgebung FileMaker bekannt gegeben. Bislang erschien jedes Jahr ein großes Upgrade für die Software, künftig soll es einmal pro Quartal eine neue Version mit Funktionserweiterungen geben.

Die vierteljährlichen Releases will Claris sowohl für Abonnenten als auch für Nutzer der Kaufversion (sofern ein Wartungsvertrag läuft) bereitstellen. Die Änderung soll im Mai mit Veröffentlichung der Version 2020.2 in Kraft treten, gefolgt von Version 2020.3 im August, Version 2020.4 im November, Version 2021.1 im Februar 2021 und so weiter.

 
Claris
 
Die Apple-Tochterfirma FileMaker heißt seit August wieder Claris.
Bild: Claris.

 

Das Ziel sei es, neue Funktionen früher an die Kunden auszuliefern, schreibt das Unternehmen in einem frisch veröffentlichten Support-Artikel. Gleichzeitig gab Claris bekannt, dass im Mai die Unterstützung für macOS High Sierra eingestellt und ab dann mindestens macOS Mojave für die Nutzung der jeweils aktuellen FileMaker-Version benötigt wird.

"Wie Sie wissen, bietet Claris Kunden Support für aktuelle Versionen von FileMaker-Produkten und für die beiden vorherigen Produktversionen. Claris plant, ab dem kommenden Jahr häufiger als bisher neue Produktversionen auf den Markt zu bringen. Claris beabsichtigt, FileMaker-Produkte, die nach diesem neuen Zeitplan veröffentlicht wurden, zwei Jahre ab dem Datum der Erstveröffentlichung zu unterstützen", so Claris.

Zum Thema: Zurück zu den Wurzeln: Apple-Tochterfirma FileMaker benennt sich in Claris um.