Freie 3D-Grafiksoftware Blender: Version 2.81 mit vielen Verbesserungen steht zum Download bereit

22. Nov. 2019 11:00 Uhr - Redaktion

Blender ist eines der ältesten und zugleich bekanntesten Projekte der Open-Source-Community. Zu Jahresbeginn feierte die 3D-Grafiksoftware für Modelling, Animation und Rendering ihr 25jähriges Bestehen, im Juni erschien mit Blender 2.8 ein großes Release. Nun folgt ein erstes Update für den aktuellen Versionszweig.

In Blender 2.81 seien mehr als 1000 Verbesserungen und Fehlerkorrekturen vorgenommen worden, teilten die Entwickler mit. Beispielsweise ist das Sculpting-Werkzeug zum Formen von 3D-Modellen komplett überarbeitet worden. Das Programm unterstützt nun die Entrauschungstechnik OpenImageDenoise von Intel, die eine bessere Qualität als der integrierte Denoiser liefern soll.

 

 

Der Dateibrowser und der Outliner sind ebenfalls überarbeitet worden und sollen sich nun intuitiver nutzen lassen. Außerdem ist Blender jetzt fit für macOS Catalina und von Apple beglaubigt, d. h. jede neue Version wird automatisiert auf bekannte Schadsoftware überprüft. Verbesserungen für Bereiche wie Maskierung, Cycles- und Eevee-Renderer sowie Grease Pencil und Integration neuer Werkzeuge (darunter Pose Brush, Elastic Deform Brush und Draw Sharp Brush) runden das Release ab.

Die Unterstützung für die Apple-Grafikengine Metal fehlt allerdings weiter. Blender setzt unverändert auf die OpenGL-Engine, die unter macOS mittelfristig vor dem Aus steht - bereits im nächsten Jahr mit macOS 10.16 könnte es soweit sein.

Video-Tutorials sind im YouTube-Kanal von Blender zu finden. Blender 2.81 läuft ab macOS Sierra.

Kommentare

Als Anwender bin ich von Metal noch nicht überzeugt. Was nützt mir bessere Performance, wenn niemand für diesen kleinen Markt produziern will. Apple sollte aus meiner Sicht Vulkan auf Systemebene zusätzlich unterstützen.

Es gibt laut Apple über 100 Millionen Mac-Installationen.

Da werden es sich die Hersteller sehr gut überlegen, ob das nicht ein interessanter Absatzmarkt ist.

Für Open Source gilt das natürlich weniger, das ist mir klar.

Aber das starre Festhalten am veralteten OpenGL spricht nicht unbedingt für Blender, zumindest langfristig.

Für Vulkan gibts übrigens ne Metal-Lösung auf dem Mac.