Erinnerung: Apple-Austauschprogramm für fleckige MacBook- und MacBook-Pro-Bildschirme läuft weiterhin

30. Dez. 2019 15:00 Uhr - Redaktion

Zum anstehenden Jahreswechsel eine Erinnerung an ein vor längerer Zeit von Apple gestartetes, aber unverändert laufendes Austauschprogramm: Es betrifft fleckige Bildschirme bestimmter MacBook- und MacBook-Pro-Baureihen. Die Ursache für das Problem ist die Antireflexionsbeschichtung, die sich vom Monitor lösen und dadurch zur Fleckenbildung führen kann. Davon betroffene Displays werden von Apple kostenlos getauscht.

In einem weltweiten Memo an autorisierte Service-Provider weist Apple darauf hin, dass das Austauschprogramm weiterhin läuft und noch für folgende Baureihen gültig ist:

MacBook: 2015, 2016, 2017
13,3-Zoll-MacBook-Pro: 2015, 2016, 2017
15,4-Zoll-MacBook-Pro: 2015, 2016, 2017

Anwender, die ein von der Problematik betroffenes Gerät besitzen, können sich entweder direkt an Apple oder an ein von Apple autorisiertes Service-Zentrum wenden, um einen kostenfreien Displaywechsel zu veranlassen – dies gilt auch nach Ablauf der Garantie. Wer aufgrund der Fleckenbildung bereits einen Displaytausch in Eigenregie veranlasst hat, kann von Apple eine Kostenrückerstattung erhalten. In jedem Fall sollte Apple oder ein autorisierter Apple-Service-Provider kontaktiert werden.

 
Flecken auf MacBook-Pro-Display
 
Beispiel einer Fleckenbildung auf einem MacBook-Pro-Display.
Bild: staingate.org.

 

Das Austauschprogramm gilt für vier Jahre ab Kaufdatum des Neugeräts. Innerhalb dieses Zeitraums kann ein kostenloser Bildschirmtausch durchgeführt werden. Wenn beispielsweise bei einem im Jahr 2018 erworbenen 2017er MacBook Pro drei bis vier Jahre später eine Fleckenbildung aufgrund einer sich lösenden Antireflexionsbeschichtung auftritt, kann für dieses Gerät auch im Jahr 2021 oder 2022 ein kostenloser Displaytausch veranlasst werden.

Es handelt sich dabei um ein stilles Austauschprogramm, das Apple im Web nicht kommuniziert. Nutzern wird empfohlen, direkt einen Apple-Service-Provider oder ein Apple-Ladengeschäft aufzusuchen. Das Problem sorgte vor einigen Jahren für großen Wirbel in der Mac-Community. Unter dem Begriff Staingate haben sich damals betroffene User zusammengeschlossen, auch eine Sammelklage war im Gespräch.