Sensei: Neues Mac-Werkzeug für Benchmarks, Systemüberwachung und Deinstallation

04. Febr. 2020 17:45 Uhr - Redaktion

Der schwedische Entwickler Cindori hat mit Sensei ein neues Mac-Utility vorgestellt. Es kostet 29 US-Dollar pro Jahr (Abo) oder 59 US-Dollar als Einmalkauf (inklusive aller künftigen Updates) und stellt Funktionen für die Systemüberwachung, Laufwerks-Benchmarks, die Deinstallation von Software und die Speicherplatzoptimierung zur Verfügung.

Das ab macOS Catalina lauffähige Sensei kann die Lese- und Schreibgeschwindigkeit eines Laufwerks messen und Programme inklusive dazugehöriger Dateien löschen, informiert über die CPU-, GPU- und RAM-Auslastung sowie Temperaturen, gibt auf Mobilmacs verschiedene Akku-Daten aus und zeigt Möglichkeiten auf, freien Speicherplatz zu schaffen.

 
Sensei
 
Screenshot von Sensei.
Bild: Cindori.

 

Zudem lässt sich auf nicht von Apple stammenden SSD-Bootvolumes der TRIM-Befehl aktivieren. Darüber hinaus gibt Sensei einen Überblick über vorhandene Launch-Agents und Launch-Daemons. Sensei liegt auf Englisch vor, eine deutschsprachige Benutzeroberfläche ist für die Zukunft geplant. Eine Demoversion steht zum Download bereit.

Anzumerken ist, dass vergleichbare Funktionen von kostenlosen Tools wie MenuMeters, AppCleaner, Blackmagic Disk Speed Test, Onyx oder GrandPerspective bereitgestellt werden. Sensei punktet mit einem All-in-One-Ansatz und einer modernen Benutzeroberfläche

Kommentare

Die Software sieht sehr gut aus, habe Sie noch nicht ausprobiert.

Allerdings beachtet die Webseite die DSGVO leider nicht, was mich ein bisschen Stutzig macht. Es fehlt eine Datenschutzerklärung und eine Cookiebar, mit einer detailierte Erklärung für was welche Cookies verwendet werden und welche nur per Opt-in.

Da muss ich zustimmen, die Oberfläche sieht hübsch aus und spricht sogar mich an, obwohl ich einen Dark Mode weder schätze noch brauche.

Ob es einem wert ist, so viel Geld dafür auszugeben, mag jeder für sich entscheiden. Die meisten Funktionen werden bereits vom Betriebssystem abgedeckt, die kostenlosen Tools tun ihr übriges. Letztlich zahlt man damit für eine hübsche GUI.

Ich wäre ja begeistert, wenn ein Tool herauskäme, das eine wirklich neue Funktionalität nachrüstet, und zwar eine, die man ernsthaft brauchen kann und im Alltag nie mehr missen möchte. Das letzte, was mir diesbezüglich mehr Komfort verschafft hat, war eher eine Kleinigkeit: https://hazeover.com/de/ - eine, bei der ich sogar bedauere, dass es kein Pendant für Windows 10 dazu gibt.

Ich mag durchaus eine Vielfalt bei Systemutilities. Hier sehe ich jedoch den konkreten Nutzen nicht. Alles, was Sensei für einen doch beachtlichen Preis tut, kann man auf anderen Wegen ohne Kosten bewerkstelligen.

Wie Moranaga fehlt mir bei Sensei der X-Faktor, das eine entscheidende Feature. Vielleicht kommt das noch.