Zwei Jahre HomePod: Wie geht es mit Apples intelligentem Lautsprecher weiter?

10. Febr. 2020 15:00 Uhr - Redaktion

Vor zwei Jahren, am 09. Februar 2018, gab Apple den Startschuss für den HomePod in den USA, in Großbritannien und in Australien (in Deutschland ab Juni 2018). Im heiß umkämpften Markt für intelligente Lautsprecher war der HomePod damals ein Nachzügler und traf auf etablierten Konkurrenten wie Amazon Echo oder Google Home. Heute fristet der HomePod in Apples Angebot ein Nischendasein.

Der HomePod ist weiterhin nur in ausgewählten Ländern (zwölf an der Zahl; Indien folgt demnächst) verfügbar, Kernfunktionen wie die Mehrbenutzerunterstützung gibt es lediglich in englischer Sprache, am hohen Preis hat sich nichts geändert. Den Marktforschern von Statista zufolge hat das Apple-Produkt einen niedrigen Marktanteil von gerade einmal fünf Prozent. Die klare Nummer eins ist Amazon mit 30 Prozent, gefolgt von Google mit 17 Prozent und den chinesischen Herstellern Baidu (zwölf Prozent), Alibaba (elf Prozent) und Xiaomi (9,5 Prozent).

 

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Zwei Jahre HomePod: Wie geht es weiter?
Bild: Apple.

 

Wie geht es nun mit dem HomePod weiter? Gerüchten zufolge soll Apple an einem preisgünstigeren Modell arbeiten, um zusätzliche Nutzer für den intelligenten Lautsprecher zu gewinnen. Für einen nachhaltigen Erfolg müssten die Kalifornier aber auch das Thema Sprach- und Länderunterstützung angehen - denn wenn der intelligente Lautsprecher weiterhin in weiten Regionen der Erde nicht angeboten wird, dürfte er weiterhin ein Nischendasein fristen.

Punkten kann der HomePod hingegen mit der guten Klangqualität (im Vergleich zu konkurrierender Hardware) und der engen Verzahnung mit Macs und iOS-basierten Geräten. Zudem hat Apple sukzessive Funktionen implementiert, zuletzt Anbindung an Internet-Radiostationen, Ambient Sounds, Handoff und Mehrbenutzerunterstützung. Darauf ließe sich für eine zweite Generation aufbauen.

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