Neues Tool stellt klassisches Mac-Fensterverhalten wieder her

14. Febr. 2020 13:00 Uhr - Redaktion

Der Mac-Experte John Siracusa hat ein kleines Programm geschrieben, das das klassische Mac-Fensterverhalten der 90er Jahren wiederherstellt: Ein Klick auf ein Fenster befördert alle Fenster eines Programms in den Vordergrund und nicht nur - wie im modernen macOS - dasjenige Fenster, auf das geklickt wurde.

Das Tool hört auf den Namen Front and Center, kostet 5,49 Euro und wird im Mac-App-Store angeboten. Es setzt macOS Sierra oder neuer voraus. Die Hintergründe zur Entwicklung von Front and Center erläutert Siracusa in seinem Blog. Demnach setzte er in der Vergangenheit zu diesem Zweck das Tool DragThing ein, das jedoch im Zuge der Markteinführung von macOS Catalina eingestellt wurde. Daher habe er sich entschlossen, selbst ein Werkzeug mit dieser Funktionalität zu entwickeln.

 
Front and Center
 
Front and Center: Alle Programmfenster per Klick in den Vordergrund.
Bild: John Siracusa.

 

"Mit Front und Center können Sie die Richtlinien für das Fenster Layering auf Ihrem Mac steuern. Im 'Classic'-Modus bringt ein Klick auf ein Fenster alle Fenster dieser Anwendung in den Vordergrund, genau wie im klassischen Mac OS. Im 'Modern'-Modus kommt nur das angeklickte Fenster in den Vordergrund. In beiden Modi bewirkt ein Umschalt-Klick auf ein Fenster das Gegenteil des gewählten Verhaltens", so Siracusa.

Front and Center wird über ein systemweites Menü bedient, das Dock-Icon kann auf Wunsch ausgeblendet werden.

Kommentare

Ich kann mir gar nicht vorstellen, ein solches Fensterchaos auf meinem Mac zu haben, dass ich die Übersicht darüber verlieren würde. Das mag daran liegen, dass ich mit meinem 13"-MacBook Pro ohnehin gezwungen bin, mit dem Bildschirm-Platz hauszuhalten. Dabei sind die multiplen Schreibtische (früher: "Spaces") eine große Hilfe.

So kann man ein bestimmtes Programm einem bestimmten Schreibtisch zuweisen: Alle Fenster des Programms werden dann nur auf diesem Schreibtisch angezeigt. Und wenn man alle offenen Programme unterschiedlichen Schreibtischen zuweist, ist John Siracusas Problem kostenlos gelöst.

Eine weiterer Lösungsansatz, den MacOS kostenlos zur Verfügung stellt: Die offenen Fenster eines Programms als Tabs in einem Fenster zusammenführen.

Ich kann mir gar nicht vorstellen, ein solches Fensterchaos auf meinem Mac zu haben, dass ich die Übersicht darüber verlieren würde. Das mag daran liegen, dass ich mit meinem 13"-MacBook Pro ohnehin gezwungen bin, mit dem Bildschirm-Platz hauszuhalten. Dabei sind die multiplen Schreibtische (früher: "Spaces") eine große Hilfe.

So kann man ein bestimmtes Programm einem bestimmten Schreibtisch zuweisen: Alle Fenster des Programms werden dann nur auf diesem Schreibtisch angezeigt. Und wenn man alle offenen Programme unterschiedlichen Schreibtischen zuweist, ist John Siracusas Problem kostenlos gelöst.

Eine weiterer kostenloser Lösungsansatz: Die offenen Fenster der einzelnen Programme als Tabs in einem Fenster zusammenführen. Das ist zumindest mit Apples eigenen Programmen möglich.

Das ist genau das, was ich nicht will.

Ideal wäre sogar, wenn das angeklickte Fenster gar nicht nach vorne springt, sondern im Hintergrund bleibt. Das wäre ein Vorteil für Multitasking-Nutzer.

So ein Utility suche ich :-)

iMac 19,1 i9-9900K Radeon 64 LC

Mir würde es eher gefallen, wenn ich den Vollbildmodus wieder abstellen könnte.

Der stört viele meiner Kollegen mehr, als er nützt.

 

... und sie leben doch!