LibreOffice: Update für die freie Bürosoftware verbessert Stabilität, behebt Fehler

20. Febr. 2020 15:00 Uhr - Redaktion

Ende Januar ist die kostenlose Bürosoftware LibreOffice in der Version 6.4 mit Leistungsoptimierungen und verbesserter Unterstützung für Microsoft-Office-Formate erschienen. Nun hat die Document Foundation dem vorherigen, als stabil erachteten und für Produktivsysteme empfohlenen Versionszweig 6.3 ein Update spendiert.

Die Version 6.3.5 behebt eine Handvoll Absturzursachen sowie weitere Probleme (insgesamt mehr als 80 Bug-Fixes und Änderungen) in Bereichen wie Benutzeroberfläche, Druckfunktion, Unterstützung von Microsoft-Office-Formaten, Grafikdarstellung und Textbearbeitung. LibreOffice 6.3 wird Ende April ein letztes Update erhalten. Mit dem Wechsel auf das neue LibreOffice 6.4 sollte noch gewartet werden, bis zwei oder drei Wartungsupdates dafür erschienen sind.

 

 

In dem ab OS X Mavericks lauffähigen Open-Source-Softwarepaket sind Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentationsmodul, Datenbank, Zeichenprogramm und Formeleditor enthalten. Zur Nutzung der Datenbank wird zusätzlich Java benötigt. LibreOffice ermöglicht das Öffnen und Speichern von Dokumenten in den Formaten von Microsoft Office.

Die Downloads sind auf dieser Web-Seite zu finden. Das deutsche Sprachpaket muss wie gewohnt separat heruntergeladen und installiert werden. LibreOffice ist von Apple beglaubigt, d. h. jede neue Version der Software wird automatisiert auf bekannte Malware überprüft. Damit ist die Kompatibilität mit macOS Catalina gewährleistet.

Im Sommer geht es dann übrigens mit LibreOffice 7.0 weiter - über dessen Neuerungen ist bislang nichts bekannt.