Gerücht: Neues 13-Zoll-MacBook-Pro soll mit Intels Ice-Lake-Prozessoren laufen

21. Febr. 2020 18:30 Uhr - Redaktion

Die Spekulationen über die nächste Generation des 13-Zoll-MacBook-Pro haben neue Nahrung erhalten. Einem Leaker zufolge, der bereits einige Details zum 16-Zoll-MacBook-Pro korrekt vorhersagte, soll die kommende Hardware von Intels neuen Ice-Lake-Prozessoren angetrieben werden. Es seien Leistungszuwächse von bis zu 30 Prozent zu erwarten.

Viele Experten sind sich darin einig, dass Apple eher früher als später mehrere Neuerungen des im November vorgestellten 16-Zoll-MacBook-Pro auch dem kleineren Modell zugute kommen lassen wird, wie zum Beispiel das komplett überarbeiteten Tastaturdesign oder das verbesserte Kühlsystem für mehr Leistung unter Volllast.

Erst vor wenigen Wochen hat Apple bei der Eurasischen Wirtschaftsunion (EEC) einen Mobilmac mit der bisher unbekannten Modellbezeichnung A2289 registrieren lassen - als Betriebssystem ist macOS Catalina vermerkt. Dabei könnte es sich um ein neues 13-Zoll-MacBook-Pro handeln. Apple-Registrierungen bei der EEC waren in der Vergangenheit häufig ein sicheres Indiz für bevorstehende Produktankündigungen.

 
MacBook Pro

 

MacBook Pro: 13-Zoll-Modell steht offenbar vor Aktualisierung.
Bild: Apple.

 

Dem Leak zufolge soll die High-End-Konfiguration des kommenden 13-Zoll-MacBook-Pro mit einem im 10-Nanometer-Verfahren gefertigten Core-i7-Prozessor der Ice-Lake-Architektur (zehnte Generation) mit vier Kernen, acht Threads und einer Taktrate zwischen 2,3 und 4,1 GHz laufen und über 32 GB Arbeitsspeicher verfügen - doppelt so viel wie aktuell im 13-Zoll-MacBook-Pro möglich ist.

Derzeit kommen Intel-Prozessoren der achten Generation (14-Nanometer-Verfahren) im 13-Zoll-MacBook-Pro zum Einsatz. Die Umstellung auf die deutlich effizienteren 10-Nanometer-CPUs könnte im Verbund mit dem leistungsstärkeren Kühlsystem für einen ordentlichen Leistungsschub sorgen.

Offen bleibt weiter die Frage des Bildschirms: Nach dem Wechsel von 15,4 auf 16 Zoll im größeren Modell würde sich auch beim kleineren Modell eine entsprechende Umstellung anbieten, von 13,3 auf 14 Zoll. Konkrete Gerüchte dazu gibt es allerdings nicht. Vielleicht tut sich auch preislich etwas - die beiden Standardkonfigurationen des 16-Zoll-MacBook-Pro sind um jeweils 100 Euro günstiger als beim 15,4-Zoll-Vorgänger.

Kommentare

… aber irgendwie würde ich mich noch mehr "genötigt fühlen zu zuschlagen", wenn Apple mit ganz neuen Prozessoren (eigene, AMD) um die Ecke kommen würde… ¯\_(ツ)_/¯ 

Ich fände es auch an der Zeit, die 13"-MB Pro vom Preisleistungsverhältnis her besser zum 16" MB zu positionieren. Die stärkeren 13-Zoller sind aktuell bei gleicher RAM- und SSD-Ausstattung nahezu gleich teuer (i5) oder sogar teurer (i7) als der 16-Zoller - obwohl sie kleinere Displays, nur Quadcore statt Hexacore-Prozessoren und keinen dedizierten AMD-Grafikprozessor besitzen.

Insofern müsste wenigstens bei gleichem Preis die SSD-Kapazität verdoppelt werden.