Insider: Neue iMac-Generation soll in den Startlöchern stehen

07. Mai 2020 15:00 Uhr - Redaktion

Die Spekulationen um die nächste iMac-Generation haben neue Nahrung erhalten. Nachdem in der vergangenen Woche die Nachrichtenagentur Bloomberg mit einem Bericht über eine Runderneuerung des All-in-One-Rechners aufhorchen ließ, meldete sich nun der Leaker Jon Prosser zu Wort. Prosser sagte zuletzt mehrere kommende Apple-Produkte treffsicher voraus (darunter das iPhone SE und das neue 13,3-Zoll-MacBook-Pro), daher wird seinen Aussagen momentan große Beachtung geschenkt.

Nach Informationen von Prosser soll ein neuer iMac in den Startlöchern stehen und könnte jederzeit von Apple angekündigt werden. Gleiches gelte für eine neue AirPods-Generation, so Prosser. Mit technischen Details kann er jedoch nicht aufwarten. Auch im Bloomberg-Bericht von letzter Woche sind kaum Angaben zu Spezifikationen der neuen iMacs zu finden - einzig die Ablösung des 21,5-Zoll-Modells durch eine 23-Zoll-Ausführung wird erwähnt.

 

 

Als Neuerungen der 2020er iMac-Generation sind neben größeren Bildschirm unter anderem schnellere Prozessoren und Grafikkarten, Wegfall der Festplatten zugunsten SSD-Laufwerken in allen Konfigurationen, der T2-Coprozessor, die True-Tone-Displaytechnik, Bluetooth 5.0, ein neues Design mit schmaleren Rändern, Unterstützung für bis zu 64 GB Arbeitsspeicher und ein neues Lautsprechersystem im Gespräch.

Auch beim iMac Pro soll sich Gerüchten zufolge demnächst etwas tun. Upgrades bei CPU und GPU gelten als sicher, möglicherweise wird auch hier ein größeres Display Einzug halten - vielleicht eine "Light"-Version des Pro Display XDR?

Kommentare

Der Kauf eines weiteren iMac Pro in der Firma steht an, wurde aber in Erwartung neuer Hardware erstmal verschoben. Ich hoffe, dass sich da bald etwas tut.

Nach den nur marginalen Verbesserungen beim Mac mini und den eher kleinen Anpassungen beim Macbook Pro gehe ich davon aus, der der iMac eher eine kleine Modellpflege erleben wird. Also moderne 10th Gen Prozessoren für die besseren Modelle, Abkehr von HDD und Fusion Drive zugunsten von SSDs ab mindestens 256GB und - mit etwas Glück - Verdoppelung der RAM-Größe bei den Top-Versionen auf 16GB.

Ich wette, es wird KEINE größeren Bildschirme wie den gemunkelten 23" mit verkleinertem Trauerrand oder gar neue Gehäuse geben. Für mich deutet alles darauf hin, dass Apple mit den momentanen Aktualisierungen die Lebensdauer der Geräte bis zum Wechsel auf ARM mit minimalem Aufwand verlängern will. Aber richtig investiert wird hier nicht mehr.

Ich tippe auf 30-32“ iMac. Bis das mit den ARM-Chips soweit ist dass leistungsmässig ein größerer iMac bestückt werden kann wird noch einige Zeit vergehen, wenn überhaupt. Und dass Apple irgendeinen Wunder-ARM-Chip im Petto hat der die jetzigen Intel i7/i9 in den Schatten stellt möchte ich doch stark bezweifeln

Wenn das einzige Werkzeug das man kennt ein Hammer ist, dann sieht alles wie ein Nagel aus.