Update für kostenloses Mac-Systemutility Onyx veröffentlicht

29. Mai 2020 11:00 Uhr - Redaktion

Das kostenfreie Systemutility Onyx, mit dem sich versteckte Funktionen in macOS freischalten und verschiedene Wartungsroutinen durchführen lassen, liegt seit kurzem in der Version 3.8.2 vor. Das Update verbessert das Löschen von Caches und bietet eine überarbeitete Hilfe, Code-Modernisierungen, Optimierungen für die Benutzeroberfläche sowie verschiedene Fehlerkorrekturen.

Onyx 3.8.2 ist ausschließlich für die Verwendung mit macOS Catalina konzipiert. Fassungen für macOS Mojave und ältere Betriebssysteme sind auf der Web-Seite des Herstellers erhältlich, werden jedoch nicht mehr aktualisiert. Das von Titanium Software entwickelte Onyx liegt auch auf Deutsch vor.

Hintergrund: macOS ist bekanntlich ein sehr robustes Betriebssystem, das sich weitgehend selbst wartet. Darum kümmern sich zahlreiche automatische Mechanismen, die unbemerkt im Hintergrund ablaufen und für einen störungsfreien Betrieb sorgen sollen. Dennoch sind manchmal Eingriffe durch den Anwender erforderlich.

 
Onyx
 
Screenshot von Onyx.

 

Hier kommt Onyx ins Spiel, ein seit vielen Jahren kostenfrei erhältliches Systempflegetool. Mit Onyx können beispielsweise der Index der Suchfunktion Spotlight und der Index von Apple-Mail-Accounts sowie Programm-, Font- und System-Caches neu aufgebaut werden. Wichtig zu wissen: Der Neuaufbau von Caches sorgt nicht für eine bessere Performance, sondern ist ausschließlich zur Problembehebung gedacht. Ein weiteres Feature: Das Entfernen von lokalen Time-Machine-Snapshots, um Speicherplatz zu gewinnen.

Darüber hinaus lassen sich mit Onyx Protokolldateien und Diagnoseberichte löschen und Systemfunktionen nutzen, die über die grafische Benutzeroberfläche normalerweise nicht erreichbar sind. Dazu gehören die Aktivierung des Debug-Menüs in Safari, das Zurücksetzen des Launchpads, das Ändern des Formats von erstellten Bildschirmfotos, das Abschalten verschiedener Grafikeffekte, zusätzliche Optionen für Login-Fenster und Finder oder die Deaktivierung der Spotlight-Indexierung für das Startlaufwerk. Außerdem ist es möglich, das Löschen des Papierkorbs zu erzwingen.