Bitcoin kaufen mit dem iPhone und Mac

25. Mai 2020 13:30 Uhr - Redaktion

Noch nie war es so einfach wie heute, wenn man Coins der Kryptowährung Bitcoin kaufen will. Letztlich benötigt man nur ein iPhone, sodass digitale Münzen der Mutter aller Kryptowährungen gekauft werden können. Unterschiedliche Handelsplattformen stellen hier im App Store ihre mobilen Anwendungen zur Verfügung - so auch Coinbase.

Unter den Kryptowährungshandelsplätzen genießt Coinbase einen ausgesprochen guten Ruf; des Weiteren mag Coinbase auch im Bereich der sicherheitstechnischen Vorkehrungen überzeugen. Letztlich darf das Thema Sicherheit nie außer Acht gelassen werden - Hackerangriffe sind immer möglich und können dafür sorgen, dass das digitale Vermögen auf einmal weg ist.

Die Registrierung

Bevor über Coinbase digitale Coins gekauft werden, ist es erforderlich, einen Account anzulegen. Nachdem die Registrierung erfolgreich abgeschlossen worden ist, wird die App aus dem App Store heruntergeladen und auf dem iPhone installiert. Nun folgt die Verifizierung. Ein Vorgang, der bei allen Geldgeschäften erforderlich ist. In diesem Fall benötigt man einen Reisepass oder Personalausweis. Die Identitätsbestätigung dauert in der Regel nur ein paar Minuten. Der Aufwand ist also gering. Selbst Anfänger wird das vor keine große Herausforderung stellen.

 
iPhone 11 Pro und iPhone 11 Pro Max
 
Digitale Währungen: Mit dem iPhone kein Problem.
Bild: Apple.

 

Wurde sodann der Account freigeschaltet, ist es erforderlich, Geld einzubezahlen. So etwa in die Euro Wallet. Die Einzahlung kann direkt über die App stattfinden - letztlich genügen nur die Kreditkartendaten. Hier ist jedoch Vorsicht geboten, da hohe Kreditkartengebühren möglich sind. Eine Alternative mag die Einzahlung per klassischer Banküberweisung sein. In diesem Fall muss das Konto mit Coinbase verknüpft werden. Wichtig ist, dass die Bankverbindung sowie der Überweisungstext, der von Coinbase generiert wurde, korrekt angegeben werden, damit es auch zur richtigen Zuordnung der Überweisung kommt. Bei einem Tippfehler muss man aber keine Angst haben, dass das Geld sodann verloren ist - Coinbase überweist den nicht zuordenbaren Betrag einfach an den Sender zurück.

In weiterer Folge kann man dann Coins unterschiedlicher digitaler Währungen kaufen - zur Verfügung stehen neben dem Bitcoin auch Ether wie Litecoin.

Coins kaufen

Hat man in seiner Euro Wallet sodann das Geld zur Verfügung, so geht es in weiterer Folge darum, Coins zu kaufen. Einfach auf „kaufen“ klicken und die Währung anklicken, mit der sodann gearbeitet werden soll. Im Zuge des Kaufprozesses muss angegeben werden, wie viele Coins gekauft werden sollen. Mitunter kann es natürlich passieren, dass zu wenig Geld vorhanden ist, um beispielsweise einen ganzen Bitcoin zu kaufen. Das ist jedoch kein Problem - mitunter kann man auch nur 0,35 oder 0,20 Bitcoins kaufen.

Hat man digitale Coins gekauft, so kann man diese dann auf dem iPhone oder auch auf dem Mac speichern. In diesem Fall ist eine Wallet erforderlich. Ratsam ist, eine Wallet zu wählen, die für mehrere Plattformen genutzt werden kann. Das bedeutet, die Coins stehen auf allen genutzten Geräten zur Verfügung.

Wer in den Bitcoin investiert, der braucht besonders starke Nerven

Hat man bereits über Bitcoin Code spekuliert, so weiß man, dass es durchaus riskant ist, sein Geld in den Kryptomarkt zu stecken. Es kann stets nach oben, aber natürlich auch in die andere Richtung - somit steil nach unten - gehen.

Anfang 2017 kletterte der Bitcoin-Preis erstmals über 1.000 US Dollar. Im Dezember 2017 lag man in der unmittelbaren Nähe der 20.000 US Dollar - doch die Hürde war letztlich dann doch zu hoch. Der Bitcoin-Preis musste einen Absturz in Richtung 10.000 US Dollar verkraften; zwölf Monate später lag der Preis bei 3.000 US Dollar. Auch wenn 2019 das Comeback folgte, da hier ein weiterer Höhenflug in Richtung 14.000 US Dollar gelang, so lag der Preis im November wieder nur noch bei 6.500 US Dollar. Zu Beginn des Jahres 2020 lag der Bitcoin-Preis noch über 10.000 US Dollar. Im März folgte der Absturz unter 4.000 US Dollar. Die Prognosen sind vielversprechend, jedoch mit Vorsicht zu genießen. Denn auch wenn der eine oder andere Experte spekuliert, dass der Bitcoin-Preis eines Tages über die 100.000 US Dollar-Hürde springen könnte, so liegt man aktuell (Stand: Mitte Juni 2020) immer noch mit rund 9.500 US Dollar unter der 10.000 US Dollar-Grenze.