Freie Bürosoftware: LibreOffice 7.0 steht zum Download bereit

05. Aug. 2020 15:00 Uhr - Redaktion

Die Document Foundation hat heute den Startschuss für LibreOffice 7.0 gegeben. Die neue Version der kostenlosen Bürosoftware wartet mit vielen Neuerungen auf, darunter das Dateiformat ODF 1.3 mit Unterstützung für digitale Signaturen und OpenPGP-basierter Verschlüsselung sowie ein überarbeitetes, den Apple-Richtlinien entsprechendes, mehrfarbiges Symbolleisten-Design für macOS.

Die Entwickler des Open-Source-Projekts versprechen für LibreOffice 7.0 außerdem eine erneut verbesserte Kompatibilität mit Microsoft-Office-Dateien (DOCX, XLSX und PPTX), Leistungsoptimierungen in verschiedenen Bereichen, Unterstützung für den Export im PDF/UA-Format und eine bessere Handhabung von Anführungszeichen und Apostrophen in der Textverarbeitung, Unterstützung für halbtransparenten Text, eine neue Galerie für Formen und Grafiken, neue Funktionen zur Erzeugung nichtflüchtiger Zufallszahlen in der Tabellenkalkulation und mehrere Verbesserungen für den Navigator in der Textverarbeitung.

 

 

Die Unterstützung für OS X Yosemite und OS X El Capitan wurde eingestellt. LibreOffice 7.0 läuft zwar noch unter diesen beiden alten Systemversionen, dies wird jedoch nicht mehr empfohlen. Zur Nutzung von LibreOffice 7.0 sollte mindestens macOS Sierra verwendet werden.

Produktivsysteme sollten wie gewohnt nicht sofort auf den neuen LibreOffice-Versionszweig umgestellt werden, sondern erst nach zwei bis drei Wartungsupdates. Die vorherige Versionsreihe 6.4 wird noch mit zwei weiteren Aktualisierungen (Version 6.4.6 im August und Version 6.4.7 im Oktober) versorgt. Die Downloads sind auf dieser Web-Seite zu finden.

In dem Open-Source-Softwarepaket sind Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentationsmodul, Datenbank, Zeichenprogramm und Formeleditor enthalten. Zur Nutzung der Datenbank wird zusätzlich Java benötigt. LibreOffice ermöglicht das Öffnen und Speichern von Dokumenten in den Formaten von Microsoft Office.