Systemweiter Equalizer für macOS: Neue Version von eqMac verbessert Stabilität und Audiotreiber

26. Okt. 2020 10:00 Uhr - Redaktion

Im Frühjahr startete das Open-Source-Projekt eqMac neu. Der systemweite Equalizer ermöglicht das genaue Abstimmen einzelner Frequenzen, um beispielsweise den Klang für unterschiedliche Genres zu optimieren oder an die verwendeten Lautsprecher anzupassen. Zwar verfügt die iTunes-Software bzw. die Musik-App ab macOS Catalina über eine derartige Funktion, einen systemweiten Equalizer sucht man im Mac-Betriebssystem aber vergeblich.

Die in eqMac vorgenommenen Änderungen der Frequenzbereiche haben hingegen Auswirkungen auf die Audioausgabe von allen Anwendungen. Über Presets (Vorgaben) lassen sich verschiedene Einstellungen für unterschiedliche Einsatzzwecke bzw. Programme und Spiele speichern und bei Bedarf laden.

 
eqMac
 
eqMac bietet einen systemweiten Equalizer.
Bild: Romans Kisils.

 

Im Frühjahr wurde eqMac komplett neu geschrieben, an aktuelle macOS-Versionen angepasst und mit einer modernisierten Benutzeroberfläche ausgestattet. Das überarbeitete eqMac liegt seit dem Wochenende in einer neuen Betaversion vor, die viele Absturzursachen sowie weitere Probleme behebt und den Installationsvorgang wie auch den Audiotreiber verbessert. Unterm Strich soll eqMac jetzt deutlich zuverlässiger laufen.

Die Anwendung unterstützt über Klinkenstecker, Bluetooth, USB, HDMI oder AirPlay angebundene Lautsprecher und Kopfhörer. Bedient wird eqMac über die Menüleiste. Ebenfalls an Bord ist eine Lautstärken-Übersteuerung. Geplant sind Features wie eine programmspezifische Lautstärkensteuerung, Audioaufnahme, Remote-Steuerung per iPhone und Effekte wie Reverb. Das Programm verfügt über einen einfachen Equalizer (Bass, Mitte, Höhen) und einen Zehn-Band-Equalizer - ein "Expert Mode" soll demnächst ergänzt werden.

Die von Romans Kisils entwickelte Anwendung unterstützt den dunklen Oberflächenmodus des Mac-Betriebssystems, zur Nutzung ist die Installation eines Treibers erforderlich. Über die Einstellung kann eqMac mitsamt Treiber vollständig entfernt werden. Der Autor freut sich über Spenden, Fehlerberichte und Verbesserungsvorschläge. Der Quellcode ist bei GitHub zu finden.

Kommentare

- auch nach einem System-Restart (Mojave). Da das Programm auch schon in der Vergangenheit bei mir Probleme machte, war es das für mich.

Da schließe ich mich an.

Freiwilligen-Projekte leben von der Hilfe Freiwilliger.

Mit Catalina 10.15.7 funktioniert der eqMac sehr gut.

Er hat kaum Latenz.

Das ist ein exzellentes Programm.

Wie wäre es einmal mit einem macOS Upgrade?