Verschlüsselungssoftware Boxcryptor erhält Unterstützung für macOS Big Sur

27. Okt. 2020 14:00 Uhr - Redaktion

Die in Augsburg beheimatete Firma Secomba hat die für die nichtkommerzielle Nutzung kostenfreie Verschlüsselungssoftware Boxcryptor fit für das kommende Betriebssystem macOS Big Sur gemacht. Mit Boxcryptor lassen sich Dateien auf lokaler Ebene verschlüsseln, ideal vor dem Upload zu gängigen Cloud-Diensten zur Schaffung einer weiteren Sicherheitsebene.

Zur Kompatibilität mit den kommenden Macs mit Apple-Prozessoren hat sich Secomba indes noch nicht geäußert. Die Unterstützung für die macOS-Suchfunktion Spotlight musste aufgrund von Inkompatibilitäten vorübergehend deaktiviert werden. Boxcryptor 2.36 läuft ab macOS Sierra und lässt sich mit Dropbox, Google Drive, OneDrive, Box, iCloud Drive, SharePoint Online, Telekom MagentaCloud, OneDrive for Business, ownCloud, Amazon S3 und vielen weiteren Diensten verwenden. Leistungsstärkere Boxcryptor-Varianten gibt es zu Preisen ab 36 Euro pro Jahr.

 

 

Das Programm lässt sich jedoch auch offline nur für die lokale Verschlüsselung einsetzen. Die Sicherheit von Boxcryptor wurde nach Herstellerangaben in einem unabhängigen Code-Audit durch Kudelski Security bestätigt. Boxcryptor arbeitet mit einer Ende-zu-Ende-Verschlüsselung und bietet eine optionale Zwei-Faktor-Authentifizierung. Serverstandort ist Deutschland.

"Boxcryptor bietet durch die lokale Verschlüsselung von Dateien auf dem Gerät eine zusätzliche und benutzerfreundliche Sicherheitsschicht für Cloud-Speicher. Da Boxcryptor von Anfang an für die Cloud optimiert wurde, erfolgt die Verschlüsselung dateibasiert und der Zugriff auf verschlüsselte Dateien kann geteilt werden. Das bedeutet, dass jede Datei unabhängig von den anderen Dateien verschlüsselt wird. Außerdem werden typische Cloudeigenschaften, wie Dateiversionierung oder selektive Synchronisation ebenfalls unterstützt."

Dieses und weitere Themen werden in der ausführlichen Dokumentation behandelt.