VMware gibt Verfügbarkeit von Fusion 12.1 bekannt: Für Privatnutzung kostenfrei

20. Nov. 2020 11:00 Uhr - Redaktion

Im September veröffentlichte VMware die Version 12 der Virtualisierungssoftware Fusion mit grundlegender Unterstützung für macOS Big Sur. Nun hat der Hersteller ein Update auf Fusion 12.1 mit weiteren Optimierungen für das neue Betriebssystem veröffentlicht. Für die private, nichtkommerzielle Nutzung ist die Basisausführung von Fusion 12 kostenlos.

Fusion 12.1 bietet neben Optimierungen für macOS Big Sur verschiedene Fehlerkorrekturen und ergänzt Unterstützung für Windows 10 20H2, Ubuntu 20.10, RHEL 8.3 und Fedora 33. Das Update kann über die integrierte Aktualisierungsfunktion eingespielt werden.

Privatanwender, Studenten sowie Mitarbeiter von Open-Source-Projekten und gemeinnützigen Organisationen können Fusion 12 in der Standardausführung (Fusion 12 Player) kostenlos nutzen - dies gilt generell für den gesamten nichtkommerziellen Bereich. Der Fusion 12 Player entspricht in puncto Funktionsumfang der vorherigen Standard-Edition, zum Download ist ein MyVMware-Account erforderlich.

Für die kommerzielle Nutzung des Fusion 12 Player ist eine Lizenz zum Preis von 163,99 Euro notwendig. Fusion 12 Pro mit zusätzlichen Funktionen kostet 218,98 Euro. Upgrades von Fusion 11.x sind verfügbar. Die neue Virtualisierungssoftware läuft ab macOS Catalina.

 
VMware Fusion
 
Virtualisierungssoftware Fusion 12 unter macOS Big Sur.
Bild: VMware.

 

Fusion 12 ist nicht nur unter macOS Big Sur lauffähig, es ermöglicht auch die Einrichtung von macOS Big Sur als Gastsystem. Zu den weiteren Neuerungen in Fusion 12 gehören Unterstützung für externe, via Thunderbolt angeschlossene Grafikkarten für verbesserte Leistung, Anbindung an vSphere 7, erhöhte Sicherheit durch Sandbox-Grafikrendering und Unterstützung für DirectX 11, OpenGL 4.1 sowie USB 3.1 in Gastsystemen.

Ob VMware die Virtualisierungssoftware künftig auch in einer ARM-nativen Ausführung für die neuen Macs mit Apple-Prozessoren anbieten wird, ist noch nicht bekannt. ARM-basierte Macs verfügen laut Apple über eine integrierte Virtualisierungstechnologie, um ARM-Betriebssysteme als Gastsysteme zu nutzen. Der VMware-Konkurrent Parallels arbeitet bereits an der nativen Unterstützung von ARM-Macs.