Aperture-Mediatheken nach Lightroom migrieren: Avalanche erhält Unterstützung für ARM-Macs

25. Jan. 2021 17:30 Uhr - Redaktion

Der französische Softwarehersteller CYME hat die Software "Avalanche for Lightroom" an Macs mit Apple-Prozessoren angepasst. Sie kann komplette Bibliotheken aus dem eingestellten Apple-Programm Aperture nach Lightroom konvertieren - unter Beibehaltung von Dateistrukturen, Metadaten und Bildanpassungen. Dabei hilft eine KI-Technologie.

"Avalanche for Lightroom" setzt mindestens macOS Mojave voraus, läuft native auf Apple- und Intel-Prozessoren, kostet 59 US-Dollar (Einmalkauf, dauerhaft nutzbare Lizenz) und lässt sich vor dem Kauf ausprobieren. Luminar wird ebenfalls unterstützt. Demnächst soll eine weitere Ausführung folgen, mit der sich Aperture-Bibliotheken nach Capture One Pro übertragen lassen.

 
Avalanche for Lightroom
 
Avalanche migriert von Aperture nach Adobe Lightroom.
Bild: CYME.

 

"Avalanche ist so konzipiert, dass Fotokataloge von einer Anwendung in eine andere konvertiert werden können, wobei die Organisationsstrukturen intakt bleiben, alle Metadaten ohne Verluste übertragen und Bildanpassungen mit den bestmöglichen Ergebnissen reproduziert werden. Avalanche for Lightroom, die erste Version von Avalanche, konzentriert sich auf die Bereitstellung einer Lösung für Fotografen, die in Apple Aperture festsitzen und von Apple nicht mehr unterstützt werden", erläutert der Hersteller.

Das vor über sechs Jahren von Apple eingestellte Aperture läuft bis einschließlich macOS Mojave. Da macOS Mojave nur noch bis zum Herbst 2021 mit Sicherheits- und Bug-Fix-Updates versorgt wird, müssen sich Aperture-Nutzer allmählich nach Alternativen umsehen. Anzumerken ist, dass Lightroom Classic ein integriertes Werkzeug zum Aperture-Import enthält - dabei bleiben Bildanpassungen jedoch auf der Strecke.

Zum Thema: Retroactive: Aperture, iPhoto und iTunes unter macOS Catalina und Big Sur nutzen.