Freie Notationssoftware MuseScore: Wartungsupdate verbessert Stabilität, behebt Fehler

29. Jan. 2021 18:30 Uhr - Redaktion

Das kostenlose, ab OS X Yosemite lauffähige Notensatzprogramm MuseScore steht ab sofort in der Version 3.6.1 zum Download bereit. Es dient zum Komponieren von Musik und ermöglicht es, Notenblätter zu erzeugen, zu drucken und wiederzugeben. Nachdem zur Monatsmitte mit MuseScore 3.6 mehreren Neuerungen ergänzt wurden, behebt die jetzt veröffentlichte Version 3.6.1 mehrere Absturzursachen sowie weitere Probleme.

"Genauso wichtig wie unser neuer Notationsstil ist unser neues vertikales Layoutsystem. Dieses ist standardmäßig für neue Partituren eingeschaltet und kann auch bei älteren Partituren aktiviert werden. Es ist eine gigantische Verbesserung für die vertikale Anordnung von Notensystemen und wird Ihnen stundenlange Arbeit ersparen, indem es Ihre Abhängigkeit von vertikalen Abstandshaltern und manuellen Anpassungen erheblich reduziert.

Wir haben auch ein System entwickelt, mit dem Sie die Instrumente in Ihrer Partitur automatisch so anordnen können, dass sie den gängigen Konventionen entsprechen (Orchester, Marschkapelle, etc.). Darüber hinaus werden neu erstellte Partituren standardmäßig mit exakten Klammern versehen. Sie können sogar Solisten angeben, die ebenfalls entsprechend der von Ihnen gewählten Konvention angeordnet und eingeklammert werden", erläutert das Open-Source-Projekt die Neuerungen der Version 3.6.

 

MuseScore
 
MuseScore: Freies Notensatzprogramm für macOS.
Bild: musescore.org.

 

Ebenfalls neu in MuseScore 3.6 sind Unterstützung für den macOS-Dunkelmodus, Optimierungen für Stabilität, Benutzeroberfläche, Export und Noten-Eingabe sowie viele Fehlerkorrekturen. Eine Liste aller Änderungen ist auf dieser Web-Seite zu finden, über die Bug-Fixes in Version 3.6.1 wird hier informiert.

Als quelloffenes Projekt wird MuseScore von einer breiten Community an Entwicklern, Testern, Übersetzern und Spendern getragen und regelmäßig mit Aktualisierungen versorgt. MuseScore verfügt über eine mehrsprachige Benutzeroberfläche (mehr als 60 unterstützte Sprachen) und ist von Apple beglaubigt.

MuseScore bietet einen grafischen Editor zur Eingabe von Noten, erlaubt die Eingabe per MIDI-Tastatur, unterstützt den Datenaustausch mit anderen Programmen in mehreren Formaten (darunter MusicXML, MIDI, Capella und Overture) und erlaubt das Hinzufügen von Funktionen via Plug-ins.

Es gibt ein ausführliches Handbuch und mehrere Video-Tutorials - allerdings nur in englischer Sprache.