Mac mini mit M1-Chip: Apple informiert über Stromverbrauch und Wärmeabstrahlung

29. Jan. 2021 13:00 Uhr - Redaktion

Der M1-Chip von Apple punktet durch enorme Leistung bei gleichzeitig hoher Energieeffizienz - dieses Hersteller-Versprechen bestätigen immer mehr Anwender, die die neue Mac-Generation einsetzen. Für den Mac mini M1 hat der Hersteller nun weitere Einzelheiten zur Energieeffizienz genannt.

In einem vor wenigen Tagen aktualisierten Support-Dokument informiert Apple über Stromverbrauch und Wärmeabstrahlung des Mac mini M1. Alle Werte haben gegenüber der 2018er Generation signifikant abgenommen. Demnach beträgt der Stromverbrauch des M1-Modells 6,8 Watt (inaktiv) und steigert sich auf bis zu 39 Watt unter Volllast. Beim 2018er Modell (Core i7) sind es 19,9 bzw. 122 Watt. Die Wärmeabstrahlung reduzierte sich von 68 auf 23,2 BTU/h (inaktiv) bzw. von 417 auf 133 BTU/h (Maximalwerte).

 
 
Mac mini mit M1

 

Mac mini mit M1-Chip: Unter Volllast lediglich 39 Watt Stromverbrauch.
Bild: Apple.

 

Besitzer eines Mac mini M1 profitieren nicht nur von einer hohen CPU- und GPU-Leistung, sondern auch durch einen niedrigeren Energieverbrauch und dadurch geringere laufende Kosten. Dies ist gerade in Deutschland wichtig, da hier die Stromkosten mit am höchsten in der gesamten EU sind.

In dem eingangs verlinkten Support-Dokument gibt Apple die Werte aller Mac-mini-Modelle bis hin zur ersten Generation an. Interessantes Detail: Der Mac mini von 2005 verbraucht im inaktiven Zustand fast so viel Strom wie der Mac mini M1 unter Volllast. "Inaktiv" spiegelt laut Apple den entstehenden Stromverbrauch wider, wenn nur der Finder geöffnet ist, wobei die Standardeinstellungen für die Energieverwaltung verwendet werden.

Kommentare

was Apple da abgeliefert hat. 👍

Erheblich mehr Leistung bei gerade einmal einem drittel des bisherigen Energiebedarfs. Die Ingenieure bei intel und amd werden sich vermutlich in ihre Hintern beissen, da sie von solchen Werten Meilenweit entfernt sind, und es auch nicht abzusehen ist, das der Vorsprung, den Apple hat so ohne weiteres einzuholen ist. Von dem was noch kommt ganz zu schweigen. Eines ist mal klar: das vor uns liegende Jahr dürfte in Sachen neue Macs ausgesprochen spannend werden.

dafür könnte der Vorsprung reichen. Ein Top-Designer dieses Konzepts arbeitet jetzt für die Konkurrenz. Wenn Apple Pech hat, gibt er sein Wissen schneller weiter, als es die Verträge erlauben.

Und ja, wenn ich mir meine Intel Heizungen hier im Zimmer ansehe, beschleicht mich immer mal wieder das schlechte Gewissen. Ich werde das ändern.

Ein Designer alleine wird glaub ich nicht reichen. Da reden noch viele andere mit, die dann das und das nicht zulassen werden.

Dann ist auch noch der Klotz Microsoft am Bein nicht zu übersehen. Die werden hier auch mitreden wollen. Denn Windows und ihre gesamte Software ist nicht ausgelegt für diese Art von Prozessoren.

Ein großer Hemmschuh bei Microsoft ist auch noch NTFS. Das Dateisystem ist uralt und kommt mit den neuen Systemen absolut nicht mehr mit.

Ich rechne somit nicht damit dass sich in nächster Zukunft hier viel tun wird.

Am ehesten denke ich da an AMD, die sind wesentlich innovativer als Intel, in meinen Augen.

 

... und sie leben doch!

reichen ganz sicherlich nicht. Zum einen sind die Architekturen (RISC auf ARM und x86) ziemlich unterschiedlich, zum anderen hat Apple im Laufe von 12 Jahren zahlreiche Firmen übernommen und Fachleute abgeworben. Einer alleine kann da nicht soviel ausmachen, und selbst wenn der sein Wissen weitergibt, dann braucht es immer noch richtig viel Zeit (und Geld), das auch umzusetzen. Andere Hersteller, die schon mit ARM arbeiten können auch nicht mal eben so aufschließen. Das sieht man ja schon an den Prozessoren für Smartphones. Da hinken qualcomm und alle anderen auch massiv hinterher. Ein weiterer Aspekt sind die Stückzahlen. Apple setzt (eingebaut im iPhone) richtig viele ab, andere die sich auf herkömmliche Computer oder Server oder sonstwas konzentrieren kommen nicht einmal ansatzweise an diese Mengen ran, und damit wird die Entwicklung schwierig zu finanzieren.

Natürlich werden andere Hersteller intensiv überlegen, wie sie da mithalten können. Einfach wird das nicht, denn Apple hat die Messlatte verdammt hoch gelegt. Find ich gut, ich lehne mich zurück, genieße die Show und seh zu wie sich die Konkurrenz abzappelt. 😛

Das ist Apple ein guter Wurf gelungen.

CPU und GPU sind vielversprechend.

Ich bin schon gespannt auf die iMac und Mac Pro Chips.

Apple ist ja nicht allein wegen der Hardware momentan weit voraus. Sie betonen ja immer die enge Verzahnung von Hard- und Software, die die hohe Gesamteffizienz des Systems erst möglich macht. An einem PC mit Prozessor von Intel und OS von MS basteln ja mindestens 2 unterschiedliche Hersteller mit, für die perfekte Abstimmung eher schwierig, falls überhaupt erwünscht ist.

4K-Bearbeitung entlockt M1-Hardware ein müdes Lächeln bei geringer Auslastung.

Der M1 ist schneller als das schnellste 16" MBP und schneller als eine Radeon 560!

Gib mal bei Youtube ins Suchfeld Apple M1 + 4k Video Editing ein. Da kommen 23 Millionen Videos von Vloggern, die völlig aus dem Häuschen sind und vom Glauben abfallen. 😉