VMware kündigt ARM-native Version von Virtualisierungssoftware Fusion an

30. Apr. 2021 16:30 Uhr - Redaktion

Die Virtualisierungssoftware Parallels Desktop lässt sich beginnend mit der Version 16.5 in nativer Form auf M1-Macs nutzen. Im Laufe dieses Jahres zieht auch der Konkurrent VMware nach. Wie das Unternehmen mitteilte, kommen die Entwicklungsarbeiten an der ARM-nativen Version von Fusion gut voran.

Der Fokus liege erst einmal auf der Virtualisierung von ARM-basierten Linux-Distributionen und Unix-Derivaten, erläutert VMware in einem ausführlichen Blog-Eintrag. Bei der ARM-Version von Windows bestehe das Problem der ungeklärten Lizenzierung.

Wie MacGadget mehrfach berichtete, läuft die Windows 10 ARM Insider Preview (mitsamt der x86-Emulation) technisch einwandfrei auf M1-Macs per Virtualisierung, aber Microsoft verkauft dafür bislang keine Lizenzen. Ob sich dies in naher oder mittlerer Zukunft ändern wird, bleibt abzuwarten. Auch Apple sagt ganz klar, dass der Ball in Microsofts Spielfeld liegt.

 
VMware Fusion M1-Mac
 
VMWare Fusion: ARM-Version läuft bereits auf M1-Macs.
Bild: VMware.

 

Zurück zu VMware Fusion für Macs mit Apple-Prozessoren: "Die Entwicklung schreitet sehr gut voran und erfüllt oder übertrifft unsere Erwartungen, aber es gibt Herausforderungen und viel Arbeit, die noch zu tun ist", erläutert der Hersteller. Eine Vielzahl an Linux- und Unix-Gastsystemen laufe bereits via VMware Fusion auf M1-Macs, darunter Ubuntu, Debian, Fedora und FreeBSD.

Eine erste Betaversion des ARM-nativen Fusion soll in den nächsten Monaten veröffentlicht werden.

Kommentare

Freut mich. Hätte mich etwas eingeschränkt, wenn ich auf Fusion als rudimentäres Frontend für ESXi hätte verzichten müssen. Andererseits war ich sicher, dass sie portieren würden.