Professionelle Videobearbeitung: DaVinci Resolve 17.2 mit zahlreichen Verbesserungen erschienen

12. Mai 2021 13:00 Uhr - Redaktion

Der auf Hard- und Softwarelösungen für die professionelle Videoproduktion spezialisierte Hersteller Blackmagic Design hat ein Update für die High-End-Videobearbeitung DaVinci Resolve veröffentlicht. Nachdem mit der im März erschienenen Version 17.1 native Unterstützung für Macs mit Apple-Prozessoren ergänzt wurde, stehen bei der Version 17.2 Verbesserungen für Leistung, Format-Unterstützung, Bearbeitung, Benutzeroberfläche und weiteren Bereichen im Vordergrund.

"Dieses Software-Update verbessert die Startleistung und ändert die Standard-Speichereinstellung in Live-Speicher. Außerdem wird Unterstützung für das Anwenden und Verwalten von Überblendungen in der Fairlight-Timeline und für die Steuerung der Reihenfolge der Spurverarbeitung im Fairlight-Mixer hinzugefügt.

Dieses Update fügt außerdem Unterstützung für Fusion-Vorlagen-Bundles hinzu sowie die Möglichkeit, AV1-Clips auf Windows-Rechnern zu dekodieren und MKV-Clips auf allen Plattformen zu dekodieren. DaVinci Resolve Studio 17.2 bietet außerdem Unterstützung für das Umbenennen einzelner Timeline-Clips und das Setzen von Handles bei der Durchführung von reinen Audio-Renderings", teilte das Unternehmen mit Sitz im australischen Melbourne mit.

 
DaVinci Resolve
 
DaVinci Resolve (Studio) läuft native auf Macs mit Apple-Prozessoren.
Bild: Blackmagic.

 

Auf Macs mit Apple-Prozessoren wurde darüber hinaus das Decoding von H.265-Videos in 8K-Auflösung beschleunigt. Eine Aufstellung aller Änderungen ist im Support-Bereich der Blackmagic-Webseite zu finden. Auch DaVinci Fusion (Effekte und Animationen) ist in der Version 17.2 mit mehreren Neuerungen und Verbesserungen erschienen.

DaVinci Resolve ist in der Basisausführung kostenlos. DaVinci Resolve Studio mit vollem Funktionsumfang ist zum empfohlenen Verkaufspreis von 325 Euro im Handel und im Mac-App-Store für 329,99 Euro erhältlich. Die professionelle Videobearbeitungssoftware ist für den Einsatz mit der Blackmagic-Hardware optimiert, lässt sich jedoch auch eigenständig einsetzen. Sie konkurriert mit Final Cut Pro, Premiere Pro und vergleichbaren Lösungen.