Mac mini: Spekulationen über neues High-End-Modell nehmen an Fahrt auf

27. Mai 2021 13:00 Uhr - Redaktion

Der Mac mini mit M1-Chip ist dem Intel-basierten Vorgänger bei der CPU- und GPU-Leistung deutlich überlegen. Was noch fehlt, sind Unterstützung für mehr Schnittstellen, Monitore und Arbeitsspeicher - auch aus diesem Grund hat Apple weiterhin das Intel-Modell mit Core i5/i7 im Programm. Zur Monatsmitte machten erstmals Gerüchte die Runde, wonach Apple an einem High-End-Modell des Mac mini arbeitet, das nicht nur diese Einschränkungen behebt, sondern bei der Performance einen Schritt weiter geht. Diese Spekulationen haben nun neue Nahrung erhalten.

"Apple arbeitet auch an einer leistungsfähigeren Version des Mac mini (Codename J374) mit dem gleichen Chip wie das nächste MacBook Pro. Es wird erwartet, dass er vier [Thunderbolt] Anschlüsse hat, im Gegensatz zu den zwei Anschlüssen der aktuellen Low-End-Version, und dass er über dem aktuellen Einsteiger-Mac mini M1 positioniert wird", schrieb vor kurzem der Apple-Kenner Mark Gurman für die Nachrichtenagentur Bloomberg. Der Chip soll über zehn CPU-Kerne (8x Hochleistung, 2x Energieeffizienz) und 16/32 GPU-Kerne verfügen und bis zu 64 GB Arbeitsspeicher unterstützen.

 
Mac mini mit M1

 

Mac mini mit M1: High-End-Modell mit leistungsstärkerem Chip, mehr RAM und mehr Ports erwartet.
Bild: Apple.

 

Bei diesen Gerüchten mischt nun auch der Twitter-Leaker Jon Prosser mit. Demnach soll die neue Konfiguration des Mac mini neben dem schnelleren Prozessor über alle Schnittstellen des alten Intel-Modells verfügen, also 4x Thunderbolt/USB-C, 2x USB-A, 1x Ethernet, 1x HDMI. Prosser rechnet außerdem mit einem etwas dünneren Aluminium-Gehäuse mit Plexiglas-Abdeckung (möglicherweise in mehreren Farben) und einem magnetischen Stromanschluss, wie er bereits beim 24-Zoll-iMac zu finden ist und auch bei der nächsten MacBook-Pro-Generation Einzug halten soll.

Ein High-End-Modell des Mac mini wäre eine logische Erweiterung und Abrundung der Baureihe. Das M1-Modell mit maximal 16 GB Arbeitsspeicher und einer kleineren Schnittstellen-Ausstattung als Einstiegsmodell und die kommende High-End-Konfiguration mit höherer Rechen- und Grafikleistung, bis zu 64 GB Arbeitsspeicher und voller Schnittstellen-Ausstattung für anspruchsvollere Anwendungen. Damit wäre dann auch beim Mac mini der Abschied von Intel vollendet.