Gerücht: Apple arbeitet an Face-ID-Unterstützung für künftige Macs - auch 5G im Gespräch

26. Juli 2021 10:30 Uhr - Redaktion

Der gut vernetzte Apple-Insider Mark Gurman lässt zu Wochenbeginn mit einem frischen Gerücht aufhorchen: Demnach soll Apple an der Face-ID-Unterstützung für Macs arbeiten. Künftige Modelle von MacBook Pro oder iMac könnten dadurch per Gesichtsscan entsperrt werden. Allerdings werde es bis zur Markteinführung noch längere Zeit dauern, so Gurman. Zu Jahresbeginn brachte er außerdem 5G-Unterstützung für Macs ins Gespräch.

"Ich denke, die Implementierung von Face ID in allen wichtigen Geräten ist das ultimative Ziel des Unternehmens. Wenn es möglich wäre, hätte Apple Touch ID bereits abgeschafft. Aber es musste aus mehreren Gründen bleiben. Auf dem iPhone SE und den Nicht-Pro-iPads ist es eine billigere Alternative, die es Apple ermöglicht, Kosten zu sparen und trotzdem Sicherheit zu bieten. Bei Mac-Laptops sind die Bildschirme zu dünn, um den notwendigen Tiefensensor zu implementieren", heißt es in dem Bericht von Gurman für die Nachrichtenagentur Bloomberg.

 
MacBook Pro

 

MacBook Pro: Apple soll an 5G- und Face-ID-Unterstützung arbeiten.
Bild: Apple.

 

Neben der Verkleinerung der Sensortechnik für den Einsatz in Macs müsste Apple noch ein weiteres Problem lösen: Die Mehrbenutzerunterstützung für Face-ID - ohne diese wäre die Implementierung der Gesichtserkennung nur eingeschränkt nützlich. Momentan fährt Apple mit Touch-ID und Face-ID für verschiedene Produkte zweigleisig. Innerhalb der nächsten Jahre soll sich die Situation jedoch grundlegend ändern:

"Es wird nicht dieses Jahr passieren, aber ich würde wetten, dass Face ID auf dem Mac innerhalb von ein paar Jahren kommen wird. Ich erwarte, dass alle iPhones und iPads innerhalb dieses Zeitrahmens ebenfalls auf Face ID umgestellt werden. Schließlich würde eine in den Bildschirm eingebettete Kamera helfen, Apples teurere Geräte zu differenzieren, indem sie die Kerbe am oberen Rand eliminiert. Der Gesichtserkennungssensor gibt Apple zwei zentrale Funktionen: Sicherheit und Augmented Reality. Touch ID, bequemer oder nicht, bietet nur Ersteres", so Gurman weiter.

Bereits zu Jahresbeginn sorgte Gurman mit einem Artikel, wonach Apple an der Mobilfunkunterstützung (4G/5G) für Macs arbeiten soll, für Aufsehen. Die Umstellung des Macs von Intel- auf Apple-Prozessoren ist sowohl bei der Mobilfunk- als auch der Face-ID-Unterstützung hilfreich, da die entsprechenden Technologien bereits in ARM-nativer Form für iPhones und iPads vorliegen. Außerdem arbeitet Apple an eigenen 4G/5G-Modems, um langfristig Kosten zu sparen.

Kommentare

Das Problem mit der biometrischen Anmeldung ist doch, wenn da mal das Schlüsselmaterial kompromittiert wird und als Kopie irgendwo landet wo es nicht gehört, man das Schlüsselmaterial nur sehr ungern und nur unter Schmerzen austauschen kann. Ein Key-Rollover ist bei Touch-Idee eventuell noch machbar, aber auch nur höchsten 9 mal ;-)