Oracle: Update für freie Virtualisierungssoftware VirtualBox erschienen

29. Juli 2021 11:00 Uhr - Redaktion

Oracle hat der kostenfreien Virtualisierungssoftware VirtualBox zur Wochenmitte ein Update spendiert. Die Version 6.1.26 behebt nach Herstellerangaben eine Handvoll Absturzursachen sowie weitere Probleme im Zusammenhang mit Linux- und Windows-Gastsystemen, der Audio- und Netzwerkunterstützung, Speichermedien und der Benutzeroberfläche.

Mit dem ab macOS High Sierra lauffähigen VirtualBox 6.1.26 lassen sich Windows, Linux und andere x86-Betriebssysteme auf Intel-Macs parallel zu macOS betreiben - entweder in einem Fenster oder im Vollbildmodus. Mit VirtualBox kann außerdem macOS auf Apple-Hardware virtualisiert werden, beispielsweise um aus Kompatibilitätsgründen auf eine ältere Betriebssystemversion zuzugreifen. Dies ist jedoch ein experimentelles Feature.

 
VirtualBox
 
Screenshot von VirtualBox mit Windows-8.1-Gastsystem.
Bild: Oracle.

 

VirtualBox steht unter einer Open-Source-Lizenz. Das "VirtualBox Extension Pack", das die Software unter anderem um Unterstützung für USB 2.0/3.0 und eine Laufwerks-Verschlüsselung erweitert, ist für den Privatgebrauch und die Nutzung in Bildungseinrichtungen kostenlos. Die englische PDF-Dokumentation ist hier zu finden.

Zur nativen Unterstützung von Macs mit Apple-Prozessor und zur Kompatibilität mit der Systemversion macOS Monterey 12 hat sich Oracle bislang nicht geäußert.