Von Ex-Apple-Entwickler: Neuer Gmail-Client Mimestream macht Fortschritte

10. Sep 2021 11:00 Uhr - Redaktion

Mimestream heißt ein neuer Client für Googles E-Mail-Dienst. Es handelt sich dabei um eine native macOS-Anwendung, die vom früheren Apple-Entwickler Neil Jhaveri mit Swift und AppKit geschrieben wurde. Sie soll sich durch eine hohe Geschwindigkeit und direkten Zugriff auf die Gmail-API auszeichnen.

Mimestream befindet sich seit rund zwei Jahren in der Entwicklung, lässt sich im Rahmen der Betatestphase kostenfrei ausprobieren und setzt mindestens macOS Catalina voraus. Zum Lizenzierungsmodell - Einmalkauf oder Abo - hat sich der Autor noch nicht geäußert. Das Programm unterstützt mehrere Accounts und speichert Passwörter und Daten ausschließlich auf dem Mac des Nutzers - es gibt laut Jhaveri keine zwischengeschalteten Server.

 
Mimestream

 

Besser als Apple Mail? Mimestream stammt aus der Feder eines Ex-Apple-Entwicklers.
Bild: Neil Jhaveri.

 

"Als native App, die in Swift geschrieben wurde, nutzt Mimestream die volle Leistung von macOS, um eine blitzschnelle und sofort vertraute Erfahrung zu liefern. Anstatt das IMAP-Protokoll zu verwenden, verwendet Mimestream die Google Mail-API, um einen erweiterten Satz von Funktionen zu ermöglichen, mit denen Sie einfach arbeiten können", erläutert Jhaveri.

Zum weiteren Funktionsumfang gehören Offline-Zugang (inklusive Offline-Suche), Tracking-Schutz, Unterstützung für moderne macOS-Technologien, schnelle Newsletter-Abmeldung und automatische Antworten. Ein Erscheinungstermin für die Version 1.0 steht noch nicht fest. Der Vertrieb soll über den Mac-App-Store erfolgen. Eine iOS/iPadOS-Ausführung ist geplant, ebenso die Unterstützung für normale IMAP-Postfächer und Microsoft 365. Häufig gestellte Fragen werden in einer FAQ beantwortet.

Mimestream bietet native Unterstützung für Macs mit Apple-Prozessor und Kompatibilität mit macOS Monterey. Das Programm wird regelmäßig mit Updates versorgt (siehe Versionsanmerkungen) und wurde erst vor kurzem mit einer deutschsprachigen Benutzeroberfläche ausgestattet. Die Finalversion soll über den Mac-App-Store angeboten werden. Geplante Funktionen werden in der Roadmap beschrieben.