Update für freie Firewall-Software LuLu erschienen

18. Okt. 2021 15:30 Uhr - Redaktion

Der Sicherheitsforscher Patrick Wardle, unter anderem bekannt durch den Schadsoftware-Scanner KnockKnock, hat der kostenlosen Firewall-Software LuLu ein Update spendiert. Die am Wochenende veröffentlichte Version 2.4 ergänzt Unterstützung für Verzeichnisregeln und iOS-Simulator-Apps.

Das ab macOS Catalina lauffähige LuLu 2.4 blockiert ausgehende Internetverbindungen, sofern diese nicht ausdrücklich vom Anwender genehmigt wurden. Damit empfiehlt sich das Programm als Ergänzung zur Programm-Firewall von macOS, die sich um eingehende Verbindungen kümmert. LuLu läuft native auf Apple-Silicon- und Intel-Macs.

 
LuLu
 
LuLu: Freie Firewall-Software für den Mac auf Open-Source-Basis.
Bild: Patrick Wardle.

 

Das Programm steht unter einer Open-Source-Lizenz und bietet einen stillen Modus, bei dem es keine Notifikationen gibt, und lässt sich über ein systemweites Menü temporär deaktivieren. Auf Wunsch können Apple-Programme sowie alle bereits vorhandenen Anwendungen bei der Installation für die Firewall freigeschaltet werden. Die Dokumentation zu LuLu ist auf dieser Web-Seite zu finden.

"In der heutigen vernetzten Welt ist es selten, dass eine Anwendung oder ein Schadprogramm nicht mit einem Remote-Server kommuniziert. [...] Die integrierte Firewall von Apple blockiert nur eingehende Verbindungen. LuLu wurde entwickelt, um ausgehende Verbindungen zu erkennen und zu blockieren, z. B. solche, die von Malware erzeugt werden, wenn die Malware versucht, eine Verbindung zu ihrem Command & Control-Server herzustellen, um Aufgaben zu erfüllen oder Daten zu exfiltrieren", erläutert Wardle.

Für ältere macOS-Systemversionen bietet der Entwickler LuLu 1.2.3 an.