Videobearbeitungssoftware DaVinci Resolve erhält Optimierungen für M1 Pro und M1 Max

22. Okt. 2021 12:00 Uhr - Redaktion

Der auf Hard- und Softwarelösungen für die professionelle Videoproduktion spezialisierte Hersteller Blackmagic Design hat ein großes Update für die High-End-Videobearbeitung DaVinci Resolve veröffentlicht. Die Version 17.4 bietet mehrere Neuerungen, allen voran Leistungsoptimierungen für die M1-Pro- und M1-Max-Prozessoren des neuen MacBook Pro.

"Blackmagic Design hat heute DaVinci Resolve 17.4 freigegeben. Mit dem Update läuft DaVinci Resolve bei Einsatz auf den neuen Apple Mac Modellen mit M1-Pro- und M1-Max-Prozessoren mit bis zu fünffacher Geschwindigkeit. Bei diesem deutlich gesteigerten Tempo können Anwender 8K-Projekte nun schneller wiedergeben, schneiden und farbkorrigieren, und bis zu 12 Streams 8K-Footage bearbeiten.

Auch die Decodierung von Blackmagic-RAW-Dateien in 12K geht mit DaVinci Resolve 17.4 bis zu dreimal schneller, und das Rendern von H.265 eineinhalbmal schneller. Die Leistung der DaVinci Neural Engine für Gesichts- und Objekterkennung und Smart-Reframe ist bis zu viermal schneller. Unterstützung für ProMotion Bildschirme mit 120 Hz bedeutet, dass Wiedergabe und Schnitt außerordentlich flüssig sind. Auf den HDR-Bildschirmen der neuen Apple MacBooks werden überdies HDR-Viewer unterstützt", teilte das Unternehmen mit Sitz im australischen Melbourne mit.

Darüber hinaus gibt es weitere Neuerungen in der Version 17.4: "Zu den Verbesserungen am Edit-Arbeitsraum zählt u. a. eine verbesserte Kurvenplatzierung in der Timeline, mit der Anwender beim Zoomen In- und Out-Punkte leichter anpassen können. Dies schafft bei Justagen des Zoomfaktors oder der Bildplatzierung individuell abgestimmte Übergänge von einem Punkt zum anderen.

 
DaVinci Resolve
 
DaVinci Resolve (Studio) ist jetzt fit für das neue MacBook Pro.
Bild: Blackmagic.

 

Mit dem Update können Anwender im Edit-Arbeitsraum dann auch mit dem DaVinci Resolve Speed Editor zwischen Kameraperspektiven in Multicam-Clips wechseln und ihre Programme schneller zusammenschneiden. Mit dem erweiterten Support für asymmetrisches Trimmen lässt sich nun der In-Punkt eines Übergangs anpassen, ohne den Out-Punkt zu beeinflussen und umgekehrt. Das ermöglicht eine schnellere Feinabstimmung Ihrer Arbeit.

In DaVinci Resolve 17.4 wurde beim Support für die automatische Farbverwaltung nachgelegt, sodass man Projekte schneller und einfacher einrichten kann. Des Weiteren liefert das Update Unterstützung für ACES 1.3, einschließlich Gamut-Komprimierung. Anwender können sich Bilder mit breiter Farbskala demnach präziser anzeigen lassen, um sich einer optimalen Darstellung des Quellbilds zu versichern."

Eine Aufstellung aller Änderungen ist im Support-Bereich der Blackmagic-Webseite zu finden. Auch DaVinci Fusion (Effekte und Animationen) ist in der Version 17.4 mit mehreren Optimierungen und Fehlerkorrekturen erschienen. Erst im August implementierte Blackmagic eine neue Bildverarbeitungs-Engine für Apple-Silicon-Macs mit einer deutlich höheren Leistung.

Das ab macOS Mojave lauffähige DaVinci Resolve ist in der Basisausführung kostenlos. DaVinci Resolve Studio mit vollem Funktionsumfang ist zum empfohlenen Verkaufspreis von 325 Euro im Handel und im Mac-App-Store für 299,99 Euro erhältlich. Die professionelle Videobearbeitungssoftware ist für den Einsatz mit der Blackmagic-Hardware optimiert, lässt sich jedoch auch eigenständig einsetzen. Sie konkurriert mit Final Cut Pro, Premiere Pro und vergleichbaren Lösungen.