Freier Remote-Dateimanager Cyberduck erhält native Apple-Silicon-Unterstützung

25. Nov. 2021 13:00 Uhr - Redaktion

Der Schweizer Entwickler iterate hat ein Update für den kostenfreien, quelloffenen FTP- und Cloud-Dateimanager Cyberduck veröffentlicht. Aktuell ist nun die Version 8.1, die erstmals als Universal-Binary-Paket mit nativer Apple-Silicon-Unterstützung vorliegt - für beste Performance auf Macs mit M1-, M1-Pro- und M1-Max-Chip.

Die Unterstützung für OS X Mavericks, OS X Yosemite und OS X El Capitan wurde eingestellt, Cyberduck 8.1 setzt macOS Sierra oder neuer voraus. Cyberduck steht unter einer Open-Source-Lizenz und bietet eine mehrsprachige Benutzeroberfläche. Cyberduck-Versionen für ältere macOS-Versionen sind weiterhin verfügbar.

Cyberduck kann Verbindungen zu FTP-, SFTP- und WebDAV-Servern sowie zu Online-Speicherdiensten wie Dropbox, Amazon S3, Backblaze, OneDrive, Google Cloud Storage, Google Drive und Azure Storage herstellen und bietet viele Funktionen für die Dateiverwaltung (Up- und Download, Anlegen von Ordnern, Synchronisation, Umbenennen, Server-zu-Server-Transfers, Verschieben von Dateien und Verzeichnissen...).

 
Cyberduck
 
Cyberduck jetzt mit nativer Apple-Silicon-Unterstützung.
Bild: iterate.

 

Zum weiteren Funktionsumfang gehören Anbindung an Texteditoren, eine Bandbreitenbeschränkung, Wiederaufnahme abgebrochener Up- und Downloads, Protokollierung, Notifikationen, Terminal-Anbindung, Unterstützung gängiger Sicherheitsstandards sowie Import von Bookmarks aus anderen FTP-Clients.

Auch eine Verschlüsselungsfunktion auf Basis der Open-Source-Software Cryptomator ist vorhanden. Sie ermöglicht das Verschlüsseln von Dateien vor dem Upload zu Servern oder Cloud-Speicherdiensten. Mit Cyberduck lassen sich verschlüsselte Tresore erzeugen, die per Passwort geschützt sind und in die beliebige Dateien und Ordner abgelegt werden können.

Mit dem kostenpflichtigen Programm Mountain Duck von iterate lassen sich Remote-Server und Cloud-Speicherdienste direkt im Finder mounten.