Apple Remote Desktop erhält Unterstützung für macOS Monterey

07. Dez. 2021 11:00 Uhr - Redaktion

Apple hat seiner Mac-Fernwartungssoftware ein Update spendiert - es handelt sich dabei um die erste Aktualisierung seit einem Jahr. Apple Remote Desktop liegt nun in der Version 3.9.5 vor. Sie bietet Anpassungen an macOS Monterey 12 sowie weitere, nicht näher beschriebene Fehlerkorrekturen und Verbesserungen.

Die Systemanforderungen blieben unverändert, Apple Remote Desktop läuft weiterhin ab macOS Big Sur. Apple Remote Desktop 3.9.5 ist zum Preis von 79,99 Euro im Mac-App-Store erhältlich. Funktionserweiterungen gab es bereits seit mehreren Jahren nicht mehr, daher steht hinter der Zukunft der Anwendung inzwischen ein Fragezeichen.

 

Apple Remote Desktop
 
Apple Remote Desktop ist jetzt fit für macOS Monterey.
Bild: Apple.

 

Mit Apple Remote Desktop lassen sich entfernte Macs über eine verschlüsselte Internetverbindung fernsteuern und administrieren. Der Remote-Desktop-Client muss nicht separat heruntergeladen werden, er ist Bestandteil von macOS.

"Apple Remote Desktop ist die ideale Lösung für die Verwaltung der Mac-Computer in Ihrem Netzwerk. Sie können Software verteilen, in Echtzeit Online-Hilfestellung geben, ausführliche Software- und Hardwareberichte erstellen und Routine-Verwaltungsaufgaben automatisieren. Das alles erledigen Sie direkt an Ihrem Mac", so der Hersteller.

Kommentare

… wäre es eine gute Idee, das mit dem Apple Configurator zu vereinen. Mal schauen, ob da einer in Cupertino drauf kommt.

Das ist ein ganz guter Gedanke. Das wäre besser, als die Software so verkommen zu lassen. Dann soll Apple es einfach einstellen.

macOS Server ist übrigens immer noch nicht Monterey-kompatibel. Stellt es einfach ein, Apple. Ist eh nur noch MDM und das können andere besser!

Cloud ist längst Standard, daneben hängen in vielen Firmen eben höherstufige NAS direkt am Router mit Server-OS und Diensten. Qnap, Synology und wie sie alle heißen.

Wozu eine Server App auf Client Hardware betreiben?

Das sehe ich anders: Cloud mag in der Administration weniger Aufwand sein. Aber nicht jeder will seine Daten in der Cloud haben! Cloud ist je nach Sensibilität der verarbeiteten Daten nicht wirklich generell die beste Lösung.