Insider: Neue Macs erst im nächsten Jahr

31. Okt. 2022 10:00 Uhr - Redaktion

Apple wird Gerüchten zufolge in diesem Jahr keine weiteren Macs vorstellen. Die eigentlich für November erwarteten M2-Modelle von MacBook Pro (14,2 und 16,2 Zoll) und Mac mini sollen erst Anfang nächsten Jahres auf den Markt kommen, heißt es in einem Bericht eines Insiders. Auch ein neuer Mac Pro, der den Abschluss der Umstellung von Intel- auf Apple-Prozessoren markiert, wird erst für 2023 erwartet.

"Angeblich will Apple die aktualisierten Modelle - einschließlich der M2-basierten Versionen der 14- und 16-Zoll-MacBook Pros - im ersten Quartal des Jahres 2023 auf den Markt bringen und hat die Markteinführung mit dem kommenden macOS Ventura 13.3 und iOS 16.3 verknüpft. Diese Software-Updates werden voraussichtlich zwischen Anfang Februar und Anfang März auf den Markt kommen", schreibt der Apple-Kenner Mark Gurman für die Nachrichtenagentur Bloomberg.

"Apple hat in den letzten Jahren nur selten neue Produkte im Januar oder Februar auf den Markt gebracht, daher würde ich erwarten, dass die neuen Macs in der ersten Märzhälfte angekündigt werden. Das stimmt mit den geplanten Lieferterminen für die entsprechende Software überein, macht aber auch Sinn, wenn man bedenkt, dass Apple in letzter Zeit immer wieder neue Macs in diesem Monat auf den Markt gebracht hat, darunter auch den Mac Studio in diesem Jahr", so Gurman weiter.

 
MacBook Pro
 
MacBook Pro: Neue Modelle wohl erst im nächsten Jahr.
Bild: Apple.

 

Zu diesem Gerücht passt eine Aussage von Apple-Finanzchef Luca Maestri während der Bilanzpressekonferenz vergangene Woche. Bezogen auf den Ausblick auf das laufende Quartal sagte er: "Beim Mac haben wir [...] einen sehr schwierigen Vergleich mit dem Vorjahr, das von der Markteinführung unseres neu gestalteten MacBook Pro mit M1 und den damit verbundenen Vertriebskanälen profitiert hat. Daher erwarten wir, dass die Mac-Umsätze im Dezember-Quartal im Vergleich zum Vorjahr deutlich zurückgehen werden."

Damit macht Apple indirekt klar, dass es in diesem Quartal keine neuen Macs geben wird, die den Absatz ankurbeln würden. Weiterhin keinerlei Gerüchte gibt es zum iMac - weder zu einem 24-Zoll-iMac mit M2 noch zu einem Modell mit größerem Bildschirm.

Die aktuelle Situation hat immerhin einen kleinen Vorteil: Da aufgrund des weiter starken US-Dollars auch bei Mac-Neuvorstellungen Preiserhöhungen (wie bereits bei iPad und iPhone) zu erwarten wären, sind die aktuellen M1-Modelle von iMac, MacBook Air und Mac mini (Amazon-Partnerlinks) vergleichsweise relativ günstig zu haben und in puncto Preis-/Leistungsverhältnis weiter attraktiv.

Kommentare

Eigentlich sind es ja nur wir Apple Kunden die auf neue Produkte warten . Wirklich nötig wären die Updates auf den M2 nicht. Eine richtige Konkurrenz gibt es zur Zeit nicht. Die M1 Chips in den Mac Book Pro - pro und max sind so schnell das wir den M2 darin nicht ( noch nicht ) benötigen. Zusätzlich hat Apple auch wieder mit Corona Schließungen in einigen Foxconn Werken zu tun. Das sehe ich aber nicht als Grund für eine Terminverschiebung. Eventuell plant Apple auch im Januar 2023 ein großes Event wo man gern mehr als nur den Mac Pro zeigen möchte.  Das wären dann der Mac Mini , der iMac 24 + ein 30 oder 32 Zoll Modell , Mac Book Pro  14 und 16 und der MacPro wie auch immer er sich dann nennt und zum Schluss noch ein iPad mega mit 16-20 Zoll.