VirtualBuddy: Kostenfreie Virtualisierungssoftware für den Mac

03. Juni 2024 13:00 Uhr - Redaktion

VirtualBuddy ist eine kostenfreie, quelloffene Virtualisierungssoftware für Macs mit Apple-Prozessor. Sie ermöglicht die Einrichtung von macOS-Gastsystemen, beispielsweise frühere Hauptversionen zur Nutzung älterer Software oder Betaversionen für Entwicklung und Tests. Zudem können ARM-basierte Linux-Gastsysteme genutzt werden, wie zum Beispiel Ubuntu Desktop und Ubuntu Server.

Nun ist VirtualBuddy in der Version 1.5 erschienen. Wichtigste Neuerung: Der aktuelle Stand eines laufenden Gastsystems lässt sich nun sichern und später wiederherstellen - erneutes Booten entfällt (erfordert macOS Sonoma 14).

Ebenfalls neu sind eine reduzierte Arbeitsspeicherauslastung, verbesserte Leistung und Zuverlässigkeit beim Erstellen von Screenshots, verbesserte Linux-Unterstützung und diverse Fehlerkorrekturen. Die Versionsanmerkungen mit allen Änderungen sind auf GitHub zu finden.

 
VirtualBuddy
 
VirtualBuddy richtet macOS- und Linux-Gastsysteme auf Apple-Silicon-Macs ein.
Bild: Guilherme Rambo.

 

Das ab macOS Ventura 13 lauffähige VirtualBuddy bietet einen Installations-Assistenten, der verschiedene Systemimages direkt von Apples Servern laden und daraus Gastsysteme erstellen kann. Es gibt Unterstützung für das Netzwerk- und File-Sharing, zahlreiche Einstellungsoptionen, Ordner-Freigabe und eine gemeinsam genutzte Zwischenablage.

"VirtualBuddy mountet automatisch ein Disk-Image mit der VirtualBuddyGuest-App, wenn Sie eine virtuelle Maschine unter macOS starten. Um die VirtualBuddyGuest App zu installieren, wählen Sie einfach das 'Gast'-Laufwerk in der Seitenleiste des Finders aus und doppelklicken Sie dann auf das 'VirtualBuddyGuest'-Symbol. VirtualBuddyGuest ermöglicht die gemeinsame Nutzung der Zwischenablage zwischen Host und Gast und das automatische Einhängen der für die virtuelle Maschine konfigurierten gemeinsamen Ordner", erläutert der Autor Guilherme Rambo.