Apple veröffentlicht Mac-Version von Lernsoftware Swift Playgrounds

12. Febr. 2020 12:00 Uhr - Redaktion

Im Herbst spekulierte MacGadget über eine Mac-Version von Swift Playgrounds. Auf Basis von Projekt Catalyst könnte Apple eine macOS-Umsetzung der Swift-Lernsoftware zügig realisieren und damit einen nahtlosen Übergang zu Xcode ermöglichen, schrieben wir damals. Außerdem ist ein leistungsstarkes Desktop-System grundsätzlich viel besser für die Software-Entwicklung geeignet als ein mobiles Gerät. Nun hat Apple geliefert.

Seit heute steht Swift Playground kostenlos im Mac-App-Store zum Download bereit. Das Programm läuft ab macOS Catalina und liegt auf Deutsch, Englisch, Französisch und etlichen weiteren Sprachen vor. Dank Swift Playgrounds können Neulinge die Apple-Programmiersprache auf einem einzigen Gerät erlernen und anschließend nahtlos mit Xode weiterarbeiten - der Übergang von iPad zu Mac ist nicht mehr erforderlich. Apple über Swift Playgrounds:

 
Swift Playgrounds für macOS
 
Jetzt für macOS verfügbar: Lernsoftware Swift Playgrounds.
Bild: Apple.

 

"Swift Playgrounds ist eine bahnbrechende App für den Mac und das iPad, mit der es Spaß macht, Programmieren zu lernen und mit Code zu experimentieren. Du wirst in den Lektionen „Programmieren lernen“ zur Lösung interaktiver Rätsel geführt und erlernst dabei die Grundlagen des Programmierens. Du experimentierst mit einer Vielzahl von Herausforderungen, mit denen du einzigartige Programmiererlebnisse erkundest.

Für Swift Playgrounds benötigst du keine Programmiererfahrung. Daher können alle Interessierten einfach loslegen – von zwölf bis hundertzwölf Jahren. Während du dich mit Swift beschäftigst, lernst du eine leistungsstarke Programmiersprache von Apple genau kennen, mit der Profis viele der bekanntesten Apps von heute erstellt haben. Beim Verfassen von Code kannst du nahtlos zwischen dem Mac und dem iPad wechseln."

Kommentare

… ist schon erstaunlich. Erst der Druck bei der Veröffentlichung von Open Source, dann das hier. Respekt! Könnt Ihr bitte auch diesen Irrsinn mit den jährlich neuen Betriebssystemen stoppen? 😉