Wie geht es mit macOS Mojave weiter?

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20. Aug. 2021 22:52 Uhr - thommy

Was meint ihr? Kommen da noch einige Updates oder ist jetzt, wo der Herbst vor der Tür steht, endgültig Schluss?

Es ist die letzte Version, mit der noch Aperture und alte 32bit Software geht.

Daher die Fragestellung.

Vielleicht gibts da von Apple erweiterten Support (wegen 32bit und so)?

Kann sein, es kommt noch ein finales Sicherheitsupdate, aber dieses Jahr wird Mojave wohl zu Grabe getragen werden. Man kann es auf einem neueren macOS mittels VirtualBox virtualisieren und so alte 32bit Software weiter verwenden. Auf Firefox und Thunderbird umzusteigen und mittels LittleSnitch nur den nötigsten Apple-Prozessen (mDNSResponder) Internet zu erlauben, bringt evtl. so lange Aufschub, bis die Mozilla-Programme erst ab Catalina laufen, also geschätzt ein/zwei Jahre.
Oder dem in die Jahre gekommenen Produktivmac mit Aperture Speicher und SSD spendieren, dafür kein Internet mehr? Keine Sorge, es gibt immer eine Lösung.

Mein Rechner kann offiziell nur noch Catalina. Das habe ich getestet und fand es nicht so gut. Das eine Jahr mehr Sicherheitsupdates bringt auch nicht wirklich was. Vielleicht bringe ich irgendwannmeinen Rechner auf Monterey (hoffentlich mit einem dosdude-Patcher) . Dann hätte ich wirklich was gewonnen.

Dann warten wir mal ab, ob Mojave vielleicht noch etwas im Support bleibt.

Firefox und Thunderbird sind aber eine gute Idee, denn wie man so hört, laufen die beiden Programme auf alten Systemen einwandfrei.

Mit Little Snitch kenne ich mich nicht so gut aus. Es gab mal einige Gehversuche, aber da habe ich dann fast das System lahmgelegt. Schade ums Geld.

"Ohne Lizenzschlüssel läuft Little Snitch im Demo-Modus, der den gleichen Schutz und Funktionsumfang wie die Vollversion bietet. Im Demo-Modus bleibt der Netzwerkfilter für drei Stunden aktiv und kann beliebig oft neu gestartet werden." Du hättest es also nicht gleich kaufen müssen. Eine kostenlose, aber weniger luxuriöse Alternative ist Lulu.

Auch Seamonkey ist gerade für ältere Maschinen eine schlanke Alternative, die (wieder) regelmäßige Sicherheitsupdates erhält und auf jeden Fall sicherer ist als ein betagter Safari oder Apple Mail im HTML-Modus.

anderes interessiert nicht mehr richtig. Auch wenn ich mich wundere, warum  die 32-bit-Unterstützung so lange mitgeschleppt hat (die iMacs um nur ein Beispiel zu nennen wurden Ende 2006 auf 64-bit Prozessoren umgestellt). Auf ARM wollten sie das vermutlich nicht mehr haben, also wurde mit Catalina der Stecker gezogen. Ich würde mir keine Hoffnung machen, das da noch nennenswert was gepflegt wird.

das es für Mojave noch ein Update gab, schließlich zählt es (noch) zu den jüngsten drei MacOS-Versionen (neben Catalina und Big Sur). Mit dem erscheinen von Monterey rutscht es aber auf den vierten Platz ab, und ab dann wird es wohl nur noch in absoluten Ausnahmefällen Updates geben (gravierende Sicherheitslücken...), mehr ist dann aber nicht mehr zu erwarten.