Microsoft senkt Vista-Preise

29. Febr. 2008 14:00 Uhr - sw

Zu großer Beliebtheit hat es Windows Vista bisher nicht geschafft. Zwar wurde das Betriebssystem laut Microsoft inzwischen über 100 Millionen Mal verkauft, viele private Anwender und Unternehmen schwören allerdings weiter auf den Vorgänger Windows XP, der als ausgereifter gilt. Zudem bemängeln Experten, dass Windows Vista kaum bedeutende Neuerungen und damit nur wenig Anreiz für einen Umstieg biete. Mit zwei Maßnahmen will der weltgrößte Softwarekonzern nun die Akzeptanz von Windows Vista fördern. So soll Ende März das erste Service Pack für das Betriebssystem zum Download freigegeben werden – es enthält umfassende Fehlerkorrekturen. Zudem senkt Microsoft die Preise für Vollversionen und Upgrades.

Windows Vista Home Basic kostet laut golem.de künftig 179 statt 229, Home Premium 219 statt 299 Euro. Windows Vista Ultimate gibt es bald für 309 statt 499 Euro. Auch die Upgrades von Windows XP werden günstiger, die Preise beginnen hier bei 94 Euro. Die in Deutschland erhältlichen System Builder-Varianten bleiben von den Preissenkungen unberührt. Es handelt sich dabei um Vollversionen ohne Retailverpackung und ohne Support. Sie gibt es bereits ab rund 75 Euro.