UMTS-iPhone: Gerüchte-Roundup

30. Apr. 2008 18:00 Uhr - sw

Über kein Apple-Produkt wird derzeit so intensiv spekuliert wie über das iPhone. Kern des Interesses: Die für Juni erwartete, mit UMTS ausgerüstete zweite Generation des Smartphones. Gerüchte über angebliche Features, Produktionszahlen und Änderungen im Vertriebsmodell sprießen wie die sprichwörtlichen Pilze aus dem Boden. MacGadget hat die jüngsten Ereignisse in der turbulenten Gerüchteküche zusammengefasst.

iPhoneDas Weblog Engadget will von einer "vertrauenswürdigen Quelle" erfahren haben, dass das neue iPhone nicht nur über die schnelle UMTS-Übertragungstechnik, sondern auch über eine GPS-Einheit zur exakten Positionsbestimmung verfügen soll. Dem Einsatz des Geräts als vollwertiges Navigationssystem stünde damit nichts mehr im Wege. Weiter: Das neue iPhone soll etwas schwerer sein als der Vorgänger und komplett in Schwarz kommen. Displaygröße und sonstige Abmessungen sollen unverändert bleiben.

Den Informationen von Engadget steht ein Bericht der Taiwan Economic Times entgegen. Danach soll das iPhone der zweiten Generation 40 bis 50 Gramm leichter sein und nur noch ein 2,8-Zoll-Display (statt wie bisher 3,5-Zoll) besitzen. Unglaubwürdig, meint iLounge, weil Buttons und Icons sonst zu klein für die Bedienung würden und es auch insgesamt ein Rückschritt für die Touch-Screen-Oberfläche wäre. Mit der Produktion des UMTS-iPhones soll Foxconn beauftragt worden sein, schreibt die Taiwan Economic Times weiter. Das angebliche Volumen: 25 Millionen Stück, Auslieferung ab Juni.

Um den Verkauf in den USA anzukurbeln, soll das UMTS-fähige iPhone von AT&T um 200 Dollar im Preis gesenkt werden, wenn der Kunde einen Zweijahresvertrag abschließt, ist bei CNN Money zu lesen. Das Telekommunikationsunternehmen wolle damit die Kundenbindung und den Druck auf die Konkurrenz erhöhen. Derzeit ist es so, dass viele US-Kunden ein iPhone kaufen, um es anschließend mit so genannter Jailbreak-Software zu entsperren und in anderen Netzen zu betreiben.