Supernova 2: Neues Weltraumstrategiespiel

28. Mai 2008 14:00 Uhr - sw

Tycoon Games hat mit "Supernova 2: Spacewar" eine neues, rundenbasiertes Weltraumstrategiespiel für Mac und Windows vorgestellt. MacGadget hat das englischssprachige Spiel, das 20 Euro kostet, angetestet. Der Spieler entscheidet sich für eine Seite ("Blood Legion" oder "Blue Army", jede mit unterschiedlichen Schiffen und Technologien) und muss eine fiktive Galaxie erobern und den Feind besiegen. Dazu gilt es zuerst, die Produktion von Rohstoffen auszubauen, das Bevölkerungswachstum zu forcieren und die Forschung voranzutreiben, denn anfangs können nur kleine, schwach bewaffnete Schiffe (Aufklärer, Transporter) gebaut werden.

Stehen nach einiger Zeit genügend Technologien, Rohstoffe und Geld zur Verfügung, um Cruiser, Interceptoren oder Schlachtschiffe zu bauen, geht es darum, die benachbarten neutralen Sternensysteme zu unterwerfen, um sie in das eigene Imperium einzugliedern, was der eigenen Rohstoff- und Geldsituation förderlich ist. Sofern der Modus "Alien Technology" aktiviert ist, findet man in bestimmten Sonnensystemen Pläne für neue Technologien und Schiffe. Ist man schließlich stark genug, kann man direkte Angriffe auf den Gegner wagen, darf dabei aber nie die Verteidigung des Heimatplaneten außer Acht lassen.

"Supernova 2: Spacewar" unterscheidet zwischen einem Managementmodus zum Bau von Schiffen, Erforschen von Technologien und Balancing der Ressourcen und einem Kampfmodus, der ein Schlachtfeld mit Sechseckraster bietet. Eine gute Mischung aus schnellen und langsamen, schwach und stark gepanzerten Einheiten sowie Schiffen mit großer und langsamer Waffenreichweite ist empfehlenswert, um auf unterschiedliche Kampfsituationen reagieren zu können. Die Planeten eines Sonnensystems dienen als Rückzugsbasen zur Reparatur beschädigter Schiffe.

Fazit: Ein nettes Spiel für Zwischendurch, das dank eines Tutorials einen schnelle Einstieg bietet, durch verschiedene Spielmodi und Parameter (Größe der Galaxie, Anzahl der Planeten, Schwierigkeitsgrad...) aber auch länger spielbar bleibt. Für künftige Versionen – die Updates sind nach Herstellerangaben kostenfrei – wären ein ausführlicheres Handbuch eine planetare Verteidigung wünschenswert.

Eine Demoversion des Spiels steht zum Download (10,1 MB, englisch, Universal Binary) bereit. "Supernova 2: Spacewar" setzt mindestens einen mit 1,0 GHz getakteten G3-Prozessor, 256 MB Arbeitsspeicher, 16 MB VRAM und Mac OS X 10.3.9 voraus.