Zweite Betaversion von Fusion 2.0

31. Juli 2008 14:00 Uhr - sw

Von VMware gibt es eine zweite Betaversion der neuen Virtualisierungssoftware Fusion 2.0. Wichtigste Neuerung: Das Betriebssystem Mac OS X Server 10.5 lässt sich nun auf Apple-Hardware virtualisieren, was für bestimmte Entwicklungs- oder Administrationszwecke sinnvoll ist. Neu sind außerdem ein Assistent zur vereinfachten Installation von Linux, verbesserte 3D-Unterstützung, das Anlegen beliebig vieler Snapshots, verbesserter Dateiaustausch zwischen Mac OS X und Windows, das Mounten von virtuellen Windows-Laufwerken auch ohne Start der Virtualisierung sowie zahlreiche Bug-Fixes. Fusion 2.0 benötigt mindestens Mac OS X 10.4.11. Ein Erscheinungstermin für die Finalversion ist noch nicht bekannt. Käufer von Fusion 1.x sollen kostenlos auf Fusion 2.0 wechseln können.

Fusion 2.0 befindet sich seit Anfang Mai im öffentlichen Betatest. Bereits mit der ersten Vorabversion wurden viele Neuerungen eingeführt, darunter bessere Integration von Windows-Anwendungen in die Mac OS X-Umgebung, die automatische Erkennung mehrerer Monitore (jedem Display lässt sich ein Gastbetriebssystem zuweisen), vereinfachtes Management von Gastsystemen, automatische Drucker-Erkennung, erweiterte Kompatibilität mit USB-Geräten, experimentelle Unterstützung für DirectX 9.0 Shader Model 2 (verbessert die Kompatibilität mit 3D-lastigen Spielen) und vereinfachtes Importieren von Virtual Machines aus Parallels Desktop, Boot Camp sowie Virtual PC.