Betaversion von VirtualBox 3.0

17. Juni 2009 16:00 Uhr - sw

Zahlreiche Neuerungen verspricht Sun für die Version 3.0 der kostenlosen Virtualisierungssoftware VirtualBox, die sich seit heute im öffentlichen Betatest (61,3 MB, mehrsprachig) befindet. VirtualBox 3.0 verbessert die Grafikunterstützung deutlich. So können nun auch Windows-Anwendungen und -Spiele, die OpenGL 2.0 bzw. Direct3D 8/9 benötigen, in Windows-Gastsystemen eingesetzt werden. Sun weist allerdings darauf hin, dass die Direct3D-Unterstützung noch experimenteller Natur ist.

Neu in VirtualBox 3.0 sind außerdem Unterstützung von symmetrischem Multiprocessing für Gastsysteme, eine Mini-Toolbar für Vollbild- und Seamless-Modus, ein überarbeitetes Voreinstellungsfenster, erweiterte Kompatibilität mit Gastsystemen im OVF-Format, verbesserte Unterstützung für USB-Geräte und zahlreiche Fehlerkorrekturen. Das PDF-Handbuch zu VirtualBox 3.0 findet sich hier.

Mit VirtualBox lassen sich beliebige x86-basierte Betriebssysteme, darunter Windows, Linux, Solaris und BSD-Derivate, parallel zu Mac OS X auf Intel-Macs nutzen. Die Software bietet einen "Seamless"-Modus, der den Desktop des Gastsystems (Windows, Linux oder Solaris) verschwinden lässt und dieses nahtlos in Mac OS X einfügt. Zu den weiteren Features zählen Unterstützung für USB-Geräte, beschleunigte 3D-Grafik, 64-Bit-Unterstützung, das Anlegen von Snapshots sowie gemeinsam genutzte Ordner und Zwischenablagen. VirtualBox ist auch für Windows, Linux und Solaris erhältlich.

VirtualBox ist für den privaten Gebrauch kostenlos.