Picasa: Version 3.5.2 verbessert Stabilität

16. Okt. 2009 14:00 Uhr - sw

Google hat die kostenlose Bildverwaltungssoftware Picasa in der Version 3.5.2 (18,5 MB, englisch, Universal Binary) veröffentlicht. Diese bietet nach Herstellerangaben zahlreiche Stabilitätsverbesserungen. Picasa steht in direkter Konkurrenz zu iPhoto von Apple. Mit dem ab Mac OS X 10.4.9 lauffähigen Picasa lassen sich nicht nur Fotos betrachten, organisieren und bewerten, sondern auch bearbeiten.

Beispielsweise ist es mit Picasa möglich, den so genannten "Rote-Augen-Effekt" zu entfernen, Bilder zu beschneiden, Bildparameter zu verändern, Text hinzuzufügen oder verschiedene Filter (Schärfe, Sepia, Schwarzweiß, Schärfen...) anzuwenden. Außerdem stehen diverse Bildoptimierungsfunktionen (Retusche, Farb- und Kontrastkorrektur...) zur Verfügung. Die Änderungen nimmt Picasa ausschließlich an Kopien vor – die Originaldateien bleiben unberührt.

Zum weiteren Funktionsumfang von Picasa gehören das Erstellen von Fotopräsentationen (Slideshows), Geotagging, Stapelverarbeitung, Gesichtserkennung, Import von iPhoto und der Upload in Googles Web-Galerie (Picasa Web Alben).

Im Gegensatz zu iPhoto berücksichtigt Picasa vom Anwender angelegte Ordnerstrukturen, d. h. gefundene Fotos werden nicht in eine Bibliothek importiert, sondern auf Grundlage der vorhandenen Verzeichnisse verwaltet.

Eine deutschsprachige Benutzeroberfläche für Picasa ist laut Google in Arbeit.