Bericht: Apple Watch ursprünglich mit mehr Sensoren geplant

17. Febr. 2015 14:00 Uhr - sw

Apple soll während der Entwicklung der ersten Apple-Watch-Generation mehrere Gesundheitssensoren aus dem Produkt gestrichen haben. Das berichtet das Wall Street Journal unter Berufung auf informierte Kreise. Demnach seien unter anderem auch Sensoren zur Messung von Blutdruck, Sauerstoffsättigung und Stressniveau für die Smartwatch geplant gewesen.

Einige dieser Funktionen hätten aus Gründen der Komplexität noch nicht in die Apple Watch integriert werden können, schreibt die Zeitung. Andere Sensoren wiederum hätten sich in Tests als noch nicht ausgereift erwiesen. Es sei jedoch gut möglich, dass Apple die gestrichenen Sensoren in künftige Versionen der Smartwatch integrieren wird, so das Wall Street Journal.



Laut dem Bericht soll Apple bei seinen Zulieferern die Produktion von fünf bis sechs Millionen Stück der Smartwatch für den Verkaufsstart im April in Auftrag gegeben haben. Einen genauen Termin für die Markteinführung hat der Hersteller noch nicht bekannt gegeben. Auch ist unklar, ob die Smartwatch anfangs nur in den USA oder auch in anderen Ländern erhältlich sein wird.

Die Apple Watch ist mit einem Herzfrequenzmesser und einem Beschleunigungssensor ausgestattet. Sie misst alle Körperbewegungen und Schritte und errechnet die verbrannten Kalorien. Im Zusammenspiel mit dem GPS-Modul des iPhones misst die Smartwatch Entfernung und Geschwindigkeit beim Gehen, Joggen und Radfahren. Außerdem erinnert die Apple Watch den Träger daran, regelmäßig aufzustehen.

Kommentare

Vom Hocker haut mich die erste Generation der Apple Watch nicht. Kein Must-Have-Feature dabei. Blutdruckmessung wäre schon schick und sinnvoll, schade dass die Apple Watch das nicht kann. Wie so häufig bei brandneuen Apple-Produkten heißt es also Warten. Das erste iPhone war ja auch nicht so der Hit (kein UMTS, keine Apps).