Little Snitch: Update mit Anpassungen an OS X 10.10.4

27. Mai 2015 16:30 Uhr - sw

Die beliebte Firewall-Software Little Snitch liegt seit heute in der Version 3.5.3 vor. Das Update verbessert die Kompatibilität mit dem in der Entwicklung befindlichen Betriebssystemupdate OS X 10.10.4 und bietet Stabilitätsoptimierungen und Fehlerkorrekturen.


Little Snitch

Der Netzwerkmonitor von Little Snitch.
Bild: Objective Development.



Im Netzwerkmonitor wurde die Suche nach blockierten Verbindungen erleichtert, außerdem hat der Hersteller die Prozessorauslastung des systemweiten Menüs reduziert. Little Snitch 3.5.3 setzt OS X 10.8 oder neuer voraus und kostet 29,95 Euro. Das Update von der Version 3.x ist kostenfrei. Eine Demoversion (22 MB, mehrsprachig) ist verfügbar.

Die Software überwacht den eingehenden und ausgehenden Netzwerkverkehr und kann Verbindungen bei Bedarf blockieren. Ein eingebauter Recherche-Assistent kann nach Informationen für bisher unbekannte Verbindungsanfragen suchen. "Sobald Sie mit dem Internet verbunden sind, haben Programme die Möglichkeit, beliebige Daten an beliebige Server im Internet zu senden. Mitunter passiert das aus gutem Grund, weil Sie das explizit so wünschen. Oftmals aber auch nicht. Little Snitch ermöglicht Ihnen nun, diese unerwünschten Verbindungsversuche abzufangen und über deren Zulässigkeit zu entscheiden", so der Hersteller.

Kommentare

Komisch, dass ich noch nie gelesen habe, wozu die SW höchstwahrscheinlich in der Regel eingesetzt wird... die ersten Denker der Cloud und des Mietmodells sind sicherlich inzwischen Multimillionäre, dank der Software-Giganten.

Ich verstehe es nur zu gut, dass Software-Unternehmen ihr geistiges Eigentum gegen Mißbrauch schützen wollen, wer im Medienbereich arbeitet weiß, dass Kunden die vom Auftragnehmer erbrachte Leistung gerne ohne weitere Vergütung manigfaltig weiter nutzen...

Dennoch will ich mich als Kunde von den Großen nicht gängeln lassen: wann und ob ich updaten will, Kaufen oder Mieten, Cloud oder nicht, sollte mir als Bezahler offen stehen... vielleicht untersucht ja mal eine neutrale Institution, ob das gegenseitige Aufschaukeln zwischen Hardware-, Betriebssystem- und Softwareherstellern zum Zwecke der Absatzgenerierung tatsächlich ein Produkt des stetigen Fortschritts ist, oder ein stillschweigendes Kartell unter eigentlichen Konkurrenten.

Mir fällt aktuell nur eine löbliche Ausnahme ein: dass Mozilla mit Firefox immer noch OS X 10.6 bei der Weiterentwicklung (im Gegensatz zu Apple mit Safari) berücksichtigt, grenzt aus meiner Sicht an Rebellion. Nebenbei: kann man eigentlich ein Open Source-Projekt eventuell einfach kaufen? Wahrscheinlich nicht, denn sonst hätte Apple sicherlich zugeschlagen, um die ewig Gestrigen in den User-Reihen endlich dazu zu zwingen, auf das heraufdämmernde Mac iOS X zu setzen.