Verschlüsselungssoftware GPG Suite erhält Unterstützung für macOS High Sierra

27. Sep 2017 10:30 Uhr - Redaktion

Für die kostenfreie Verschlüsselungssoftware GPG Suite ist ein umfangreiches Update erschienen. Mit der Version 2017.1 haben die Entwickler weite Teile der Codebasis grundlegend überarbeitet, um die Kompatibilität mit den aktuellen Mac-Betriebssystemen zu gewährleisten.

Die Unterstützung für macOS Sierra gilt jetzt als ausgereift, gleichzeitig ist bereits die Kompatibilität mit dem Nachfolger macOS High Sierra gegeben, wenn auch noch im Betastatus. Demnach können bei der Nutzung von GPGMail im E-Mail-Client von macOS 10.13 noch einige Probleme auftreten, die in den Versionsanmerkungen dokumentiert sind. Diese Fehler sollen in den kommenden Wochen behoben werden.

GPGMail

GPGMail verschlüsselt E-Mails in Apple Mail.
Bild: gpgtools.org.



Die ab OS X Mavericks lauffähige GPG Suite ist eine Sammlung von Tools für die Datenverschlüsselung. Sie basiert auf dem Verschlüsselungsstandard OpenPGP und besteht unter anderem aus GPGMail (verschlüsselt E-Mails in Apple Mail), GPG Services (ermöglicht den Zugriff auf GPG-Funktionen in anderen Anwendungen) und GPG Keychain (zur Verwaltung von OpenPGP-Schlüsseln).

Die GPG Suite steht zwar unter einer Open-Source-Lizenz, für die Nutzung von GPGMail soll jedoch in Zukunft eine kleine Gebühr fällig werden. Die Entwickler wollen damit die Weiterentwicklung sicherstellen, schneller Updates liefern und den Anwender-Support verbessern.