Apple: Vorerst keine Mehrbenutzerunterstützung für Gesichtserkennung Face-ID geplant

04. Dez. 2017 16:45 Uhr - Redaktion

Die Gesichtserkennung Face-ID gehört zu den wesentlichen Merkmalen des iPhone X. Nach der Präsentation des neuen Smartphones im September kamen rasch Spekulationen auf, ob Apple die in der aktuellen Form nur für einen Anwender ausgelegte Funktion zu einem späteren Zeitpunkt für den Mehrbenutzerbetrieb (zum Beispiel für Familienmitglieder oder Lebenspartner) freischalten wird – technisch wohl kein größeres Problem.

 

 

 

Entsprechenden Spekulationen hat der Hersteller nun aber eine Absage erteilt. Der Fokus Apples bei Face-ID liege derzeit auf der Ein-Benutzer-Authentifizierung, antwortete Apples Software-Entwicklungs Craig Federighi per E-Mail auf die Anfrage eines Kunden. In dieser Hinsicht stellt Face-ID gegenüber Touch-ID einen Rückschritt dar: Denn der Touch-ID-Sensor kann bekanntermaßen mit den Fingerabdrücken mehrerer Personen umgehen. Auf dem MacBook Pro hat Apple für Touch-ID sogar eine echte Mehrbenutzerunterstützung integriert.

Man wolle aber das Feedback der Nutzer bei der Weiterentwicklung von Face-ID im Hinterkopf behalten, so Federighi weiter. Gerüchten zufolge sollen die 2018er iPads mit Face-ID ausgerüstet werden, einhergehend mit dem Wegfall von Home-Button und Touch-ID.