Apple dementiert erneut Gerüchte um Schließung des iTunes-Store

12. Dez. 2017 12:00 Uhr - Redaktion

Im Sommer letzten Jahres veröffentlichte "Digital Music News" einen Bericht, wonach Apple angeblich die Schließung des iTunes-Stores und die Beendigung des Musikverkaufs plant und sich ausschließlich aufs Streaming konzentrieren will. Apple dementierte prompt und verwies diese Äußerungen ins Reich der Märchen. Nun wird das Gerücht von der gleichen Publikation aufgewärmt – und zieht erneut eine Reaktion der Kalifornier nach sich.

Kurz nach dem Weihnachtsgeschäft 2018 werde Schluss sein mit dem Verkauf von Musik durch Apple, behauptet "Digital Music News". Anfang 2019 sollen alle Kunden mitsamt ihren gekauften Songs, Alben und Wiedergabelisten zu Apple Music migriert werden, wobei der Zugriff auf die Downloads jederzeit möglich sein soll.

 
iTunes
 
Apple: Keine Pläne zur Schließung des iTunes-Store.
Bild: Apple.

 

Apple dementiert: Ein derartiges Vorhaben sei nicht geplant. Das Online-Magazin beharrt jedoch auf den Informationen seiner Quellen und behauptet, dass der Plan nicht nur existieren, sondern sich auch im Zeitplan befinden würde. Es ist bemerkenswert, dass sich Apple erneut zu diesem Gerücht zu Wort meldet und es vehement bestreitet. Denn normalerweise äußert sich der Mac- und iPhone-Hersteller nicht zu Spekulationen im Web. Doch offenbar ist dem Unternehmen das Thema sehr wichtig.

Schon im Jahr 2016 zeigten die Reaktionen, dass ein Großteil der User einer Einstellung des Musikverkaufs durch Apple ablehnend gegenübersteht – in einem solchen Szenario war häufig vom Verlassen des Apple-Ecosystems die Rede. Zwar erfreuen sich Streaming-Dienste einer wachsenden Nutzerzahl, dennoch gibt es unverändert sehr viele Menschen, die Musik lieber kaufen anstatt nur per Abo darauf Zugriff zu haben.

Andererseits ist es kein Geheimnis, dass der Verkauf digitaler Musik seit einiger Zeit rückläufig ist. Trotzdem ist der Markt für Musik-Downloads weiterhin sehr groß und es gibt keinen rationalen Grund, weshalb beide Vertriebsformen nicht koexistieren können. Insofern muss das erneut von "Digital Music News" gestreute Gerücht mit einem sehr großen Fragezeichen versehen werden, gerade auch im Hinblick auf das eindeutige Dementi von Apple.