Bericht: Apple soll an neuem Einsteiger-MacBook mit 13-Zoll-Display arbeiten

23. Jan. 2018 10:45 Uhr - Redaktion

Das trotz älterer Technik aufgrund des niedrigen Preises unverändert beliebte MacBook Air könnte im Laufe dieses Jahres durch ein neues Einsteigermodell abgelöst werden. Dies legen aktuelle Gerüchte aus Fernost nahe. Demnach arbeitet Apple angeblich an einem neuen Low-End-MacBook mit 13-Zoll-Bildschirm.

Das berichtet die Publikation DigiTimes unter Berufung auf Quellen aus der asiatischen Zuliefererindustrie. Der Verkaufsstart des neuen Low-End-Mobilmacs sei für die zweite Jahreshälfte 2018 geplant. Der Zulieferer General Interface Solution soll bereits entsprechende Apple-Aufträge für die Bereitstellung der LCD-Displays erhalten haben.

 
MacBook Air
 
MacBook Air: Nachfolger soll sich in der Entwicklung befinden.
Foto: Apple.

 

Das MacBook Air feierte in diesem Monat zehnjährigen Geburtstag. Das aktuelle Modell ist mit Intel-Prozessoren der älteren, Ende 2014 eingeführten Broadwell-Architektur ausgerüstet und wurde zuletzt im Juni 2017 aktualisiert (Anhebung der Taktfrequenz des Basismodells von 1,6 auf 1,8 GHz). Im Handel ist es bereits für rund 900 Euro zu haben und damit um 200 Euro günstiger als beim Kauf direkt bei Apple.

Bislang gingen Experten davon aus, dass das Zwölf-Zoll-MacBook mittels Preissenkung der direkte Nachfolger des MacBook Air wird und künftig das Niedrigpreissegment abdeckt. Die unveränderte Beliebtheit des MacBook Air könnte Apple aber zum Umdenken bewogen haben. In vielerlei Hinsicht würde ein günstiges Einsteiger-MacBook für unter 1000 US-Dollar bzw. Euro weiterhin Sinn machen: Für preisbewusste Kunden, für das Bildungssegment, für Länder mit schwacher Kaufkraft oder Einsatzgebiete, in denen es nicht auf höchste mobile Leistung ankommt.

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