Bildbearbeitung Pixelmator Pro: Update verbessert Stabilität und Leistung, behebt Fehler

23. Jan. 2018 10:15 Uhr - Redaktion

Für die neue Bildbearbeitungssoftware Pixelmator Pro ist zu Wochenbeginn ein größeres Update erschienen. Die Version 1.0.6 behebt mehrere Absturzursachen, bietet Leistungsoptimierungen für die Auswahlwerkzeuge sowie das Drag & Drop von RAW-Bildern und unterstützt nun Vorgaben und beliebige Seitenverhältnisse für die Zuschneiden-Funktion.

Außerdem hat der litauische Hersteller eine Vielzahl an Fehlerkorrekturen vorgenommen, die unter anderem die Benutzeroberfläche, die Bilddarstellung, die Bearbeitung, den Im- und Export, Effekte und das Zurücknehmen von Arbeitsschritten betreffen. Ebenfalls neu ist der Export im BMP- und GIF-Format.

 

 

Pixelmator Pro (Mac-App-Store-Partnerlink) kostet 64,99 Euro und setzt einen Mac ab Baureihe 2012 mit macOS High Sierra voraus. Von der Standard-Ausführung hebt sich Pixelmator Pro durch viele zusätzliche Features und die nicht-destruktive Bearbeitung ab. Eine Demoversion steht zum Download bereit.

Pixelmator Pro wurde mit Apples moderner Programmiersprache Swift geschrieben. Die Anwendung bietet eine Ein-Fenster-Benutzeroberfläche, durchgängige GPU-Hardwarebeschleunigung via Metal, volle RAW-Unterstützung (inklusive Ebenen) und Integration von CoreML, dem neuen Apple-Framework für Maschinelles Lernen. Dadurch sollen verschiedene Bildbearbeitungswerkzeuge (Auswahl, Entfernen von Objekten...) intelligenter arbeiten. Außerdem ermöglicht CoreML Features wie Horizont-Erkennung und –Begradigung.

Ebenfalls an Bord sind über 40 Effekte, die individuell konfiguriert und kombiniert werden können, viele Werkzeuge für Layout, Malen, Retusche, Auswahl und Farbmanagement sowie eine tiefe Systemintegration. Bei den 64,99 Euro handelt es sich um einen Einführungspreis, der im Zuge der Implementierung zusätzlicher Funktionen, darunter erweiterte Textwerkzeuge, eine Zeitleiste und ein eigenständiger Vektoreditor, schrittweise angehoben werden soll.