Gerücht: Mindestens drei neue Mac-Modelle in der Pipeline

29. Jan. 2018 18:30 Uhr - Redaktion

Die Spekulationen um die nächsten Mac-Modelle haben neue Nahrung erhalten. Einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg zufolge arbeitet Apple angeblich an mindestens drei aktualisierten Mac-Baureihen für eine Einführung im Laufe dieses Jahres. Darunter soll auch ein neues Desktop-System sein.

In den neuen Rechnern sollen - wie bereits beim iMac Pro (T2) und 2016er und 2017er MacBook Pro (T1) - ARM-basierte Coprozessoren zum Einsatz kommen, um das Sicherheitsniveau zu erhöhen (zum Beispiel die Absicherung des Bootvorgangs) und um die Intel-Hauptprozessoren von bestimmten Aufgaben, etwa die Verschlüsselung von SSDs, zu entlasten. Unter den aktualisierten Macs seien auch verschiedene Notebooks, schreibt Bloomberg unter Berufung auf informierte Kreise.

Mac Pro

Mac Pro: Apple arbeitet an modularem, erweiterbaren Nachfolgemodell.
Foto: Apple.

 

Erst in der vergangenen Woche kamen Gerüchte aus Fernost auf, wonach Apple angeblich an einem neuen Einsteiger-MacBook mit 13-Zoll-Display arbeitet, das möglicherweise das beliebte MacBook Air ersetzt. Nähere Details zu den kommenden Mac-Generationen nennt Bloomberg nicht. Bei den Desktops gelten neue Modelle von Mac mini und Mac Pro als überfällig - beide Baureihen sind technisch völlig veraltet.

Aber auch bei iMac sowie bei MacBook und MacBook Pro könnte sich in den nächsten Monaten etwas tun. Intel führt seit Sommer schrittweise eine neue Prozessor-Generation ein, zu denen auch die kürzlich vorgestellten Kombi-Prozessoren mit integriertem AMD-Grafikchip gehören, die sich für etliche Mac-Baureihen anbieten.

Die Entwicklung eines neuen, erweiterbaren Mac Pro hatte Apple bereits im April 2017 bestätigt. Zudem erklärte Firmenchef Tim Cook im Oktober 2017, dass der Mac mini auch in Zukunft ein wichtiger Bestandteil des eigenen Produktangebots sein werde. Dies lässt auf eine Aktualisierung des kompakten Desktops oder die Einführung eines Nachfolgemodells schließen.