iMac Pro: Auslieferung der 14-Kern- und 18-Kern-Modelle läuft in Kürze an

30. Jan. 2018 12:15 Uhr - Redaktion

Der iMac Pro ist bislang nur mit acht und zehn Prozessorkernen zu haben: Die Auslieferung dieser Modelle startete kurz vor Weihnachten, inzwischen sind sie auch im Handel gut verfügbar und werden mit Rabatten angeboten, beispielsweise gibt es das Einstiegsmodell bei vielen Händlern um 400 bis 500 Euro günstiger als bei Apple. Nun tritt die Markteinführung der Desktop-Workstation in die zweite Phase.

Nach MacGadget vorliegenden Informationen soll der iMac Pro mit 14 und 18 Kernen ab Ende dieser oder Anfang kommender Woche ausgeliefert werden. Zunächst werden die Vorbesteller beschickt, danach werden die ersten Geräte in Apple-Ladengeschäften sowie im Fachhandel eintreffen. Für einen heute bestellten iMac Pro mit 14 oder 18 Kernen gibt Apple den Lieferzeitraum "14. Februar bis 28. Februar" an.

 
iMac Pro
 
iMac Pro: Der bislang schnellste Mac aller Zeiten.
Foto: Apple.

 

Der iMac Pro hat für neue Performance-Rekorde beim Mac gesorgt. Bereits das kleinste Modell mit acht Kernen erreicht in der Benchmark-Software Geekbench eine Multi-Core-Punktzahl von ca. 30.500 und ist damit schneller als ein 2013er Mac Pro mit zwölf Kernen. Der iMac Pro mit zehn Kernen kommt auf etwas über 35.000 Punkte, der iMac Pro mit 14 Kernen erzielt knapp 41.000 Punkte. Beim iMac Pro mit 18 Kernen wird eine Multi-Core-Wertung von etwa 45.000 bis 47.000 erwartet.

Apple bietet den iMac Pro zu Preisen ab 5499 Euro (acht Kerne mit 3,2 GHz, 32 GB Arbeitsspeicher, 1000-GB-SSD, Grafikkarte Radeon Pro Vega 56 mit acht GB HBM2-VRAM) an. Im Handel gibt es dieses Modell, wie eingangs erwähnt, schon ab rund 5000 Euro. Auch auf andere Konfigurationen gibt es zum Teil hohe Rabatte, so dass sich vor dem Kauf ein Preisvergleich im Internet auf jeden Fall lohnt (vgl. hier).

 

 

Kurz nach der Markteinführung des iMac Pro wurde bekannt, dass sich der Arbeitsspeicher erweitern lässt. Dazu stehen vier Steckplätze für DDR4-ECC-RAM mit 2,66 GHz zur Verfügung. Auch die SSD lässt sich nachträglich durch ein größeres Modell tauschen. Dazu muss die Workstation allerdings auseinandergebaut werden. Ein Vorgang, den man besser für eine Servicegebühr durch erfahrene Techniker bei Dienstleistern durchführen lassen sollte. Der Prozessor ist gesockelt und könnte zumindest theoretisch gegen ein leistungsstärkeres Modell der gleichen Baureihe getauscht werden.

Beim Verkaufsstart des iMac Pro bekräftigte Apple die im April 2017 getätigte Ankündigung, an einem neuen Mac Pro zu arbeiten. "Zusätzlich zum neuen iMac Pro arbeitet Apple an einem völlig neu gestalteten Mac Pro der nächsten Generation in einem modularen und upgrade-fähigen Design, konzipiert speziell für Kunden, die ein Höchstleistungs-System mit hohem Durchsatz benötigen sowie an einem neuen High-End Pro-Display", so der Computerpionier.