Bericht: Angeblich keine neue Hardware zur WWDC 2018

01. Juni 2018 14:30 Uhr - Redaktion

Letztes Jahr zündete Apple zur Entwicklerkonferenz WWDC 2017 ein Mac-Produktfeuerwerk, für dieses Jahr ist die Gerüchteküche deutlich pessimistischer. Einem Bericht zufolge soll es zur am Montag beginnenden WWDC 2018 in San Jose keine neue Apple-Hardware geben.

Apple arbeite zwar an verbesserten MacBook- und MacBook-Pro-Generationen mit aktuellen Intel-Prozessoren sowie einem neuen Einsteiger-Mobilmac, doch diese Produkte seien noch nicht fertig und erst für das zweite Halbjahr zu erwarten, schreibt Bloomberg unter Berufung auf informierte Kreise. Auch ein um Face-ID aufgebohrtes iPad Pro komme erst zu einem späteren Zeitpunkt.

Die Neuerungen auf der WWDC 2018 würden sich hauptsächlich um neue Betriebssystemversionen drehen, so die Nachrichtenagentur. Eine Vielzahl an Neuerungen sei jedoch auch hier nicht zu erwarten, da sich Apple auf die Bereiche Qualität und Leistung konzentrieren wolle – dies passt übrigens zu früheren Gerüchten.

 
WWDC 2018 in San Jose
 
Apple-Entwicklerkonferenz WWDC 2018: Vom 04. bis 08. Juni in San Jose.
Bild: apple.com.

 

Für das iOS 12 sollen verschiedene Mechanismen geplant sein, um der Smartphone-Sucht entgegenzuwirken. Ebenfalls im Gespräch sind ARKit 2.0 für verbesserte Augmented-Reality-Apps, Erweiterungen für den Sprachassistenten Siri und eine vereinfachte Portierung von iOS-Apps auf den Mac.

Bislang ist es mit einem relativ hohen Aufwand verbunden, die Benutzeroberfläche mitsamt Steuerung von iOS-Apps für macOS anzupassen (Touch => Tastatur und Maus). Ein neues Framework soll dies künftig vereinfachen, so dass Entwickler mit deutlich weniger Handgriffen ihre iOS-Apps für macOS bereitstellen könnten. Dies würde sich mittel- und langfristig positiv auf das Softwareangebot für den Mac auswirken.

Nebenbei angemerkt: In dem Bloomberg-Bericht wird diesbezüglich von "allow iOS apps to run on Macs" gesprochen, doch diese Aussage trifft es nicht, wie der in der Apple-Welt bestens vernetzte Blogger John Gruber vor kurzem detailliert beschrieben hat. Nach seinen Informationen gibt es tatsächlich ein Cross-Plattform-UI-Projekt bei Apple, das jedoch schon lange nicht mehr unter dem Codenamen "Marzipan" läuft (wie häufig von diversen Medien behauptet).

Ziel: Entwicklern die Gestaltung von Benutzeroberflächen insgesamt deutlich zu erleichtern, mit dem Effekt, diese ohne großen Aufwand für beide Bedienungskonzepte – macOS und iOS – bereitstellen zu können. Im Rahmen von nativen Apps für beide Architekturen. Gruber spricht diesbezüglich von einer Art "declarative control API". Er rechnet mit dieser Neuerung allerdings erst für 2019 im Rahmen von macOS 10.15 und iOS 13.

Kommentare

von einem Produktfeuerwerk zu schreiben, ist klar überzeichnet.

Es kamen kleinere Chip-Upgrades für iMacs und MB Pro - und das war's - der Rest waren Ankündigungen, von denen zur Not der iMac Pro mit vielen Macken eingehalten wurde - auf den Mac Pro in neuem Kleide warten alle vergeblich (bis 2019).

Der Mac Mini und das Mac Book Air blieben auf der Strecke.

Einzig bei der Software gab es wirklich Neues (APFS, ArkKit, Metal, Swift etc.). Der Montag wird ein "Blue Monday" der neuen Art und Dimension - langweiligst und so werde ich höchstens die Inhaltsangaben mitlesen und mich nur bei "völliger Überraschung" einblenden - wird aber nicht erwartet.

Die Hardware-Techniker bei Apple sind eingeschlafen (in Trance versetzt durch Design-Vorgaben) und die guten Software-Ingenieure sitzen längst bei Google und FaceBook und Co. und die verbliebenen haben abseits der Innovationen keine Zeit, die endlos vielen BUGs von macOS und iOS zu flicken. 

Ein Jammer für jeden, der Apple favorisiert.

Auch auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen: Ein Mac mini mit Quadcore i5/i7 (Kaby Lake oder neuer), AMD-Grafikkarte, Thunderbolt 3 und schneller, großer SSD wäre für mich ein Instant-Buy sofort nach Ankündigung.

Bin ich der einzige, der auf einen neuen Mac mini wartet?

Die Hoffnung, sie stirbt bekanntlich zuletzt.

Ich habe 4 Jahre auf einen vernünftigen neuen Mac mini gewartet. Mittlerweile erwarte ich gar nix neues mehr. Mit jeder neuen Ankündigung wurden die Mac-Produkte schlimmer. Erst jetzt habe ich realisiert, dass die 256GB-SSD meines fast neuen MB Pro fest verlötet ist. Ein Wechsel zur 500GB-Version würde mich ziemlich teuer kommen.

Hallo.

Ich verschiebe auch den eigentlich schon länger nötigen Mac-Hardware-Neukauf in der Hoffnung, da kommt mal was Neues in Sachen Mac Mini. „Wichtiges Produkt“, sagte Mr. Cook. Soso. Dann will ich nicht wissen, wie Apple weniger wichtigen Produkte pflegt ... kann doch nicht so schwer sein, den Kleinen mit einigermaßen aktueller Technik auszustatten.

Wenn Apple den Mini nicht mehr haben will, sollen sie das sagen und einen Schlussstrich ziehen. Aber das olle Ding weiter anzubieten ist peinlich.

 

Gruß Wolfgang

Auch auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen: Ein Mac mini mit Quadcore i5/i7 (Kaby Lake oder neuer), AMD-Grafikkarte, Thunderbolt 3 und schneller, großer SSD wäre für mich ein Instant-Buy sofort nach Ankündigung.

Bin ich der einzige, der auf einen neuen Mac mini wartet?

 Nein, bist du nicht. Meine mittlerweile neun Jahre alten Macs müssten dringend ersetzt werden. Ich brauche keinen iMac wegen des Monitors, ich brauche keinen Pro in der aktuellen Form, und ich brauche keinen Rechner für 3500 €.  Ich bracuhe ein bezahlbares taugliches Arbeitsgerät. Beim derzeitigen Portfolio könnte das nur ein aktuellerer Mini, wenngleich damit der Schreibtisch mit externen Gehäusen zugemüllt wird.

aber sicher wirds echt peinlich, bitte wieso kann die „wertvollste“ Firma der Welt ihre Hardware nicht ein bissl aktualisieren...??

Habe mir jetzt ein altes Thinkpad T420 zugelegt. Das Ding hat noch eine vernünftige Tastatur, wo ein kleines Krünelchen nicht den ganzen Rechner lahmlegt. Hat noch Schnittstellen en masse ohne Adapterzwang, Super Erweiterungsmöglichkeiten. Das DVD-Bay kann z.B. durch eine zweite interne Festplatte getauscht werden. Reparaturen sind noch selber möglich. Ersatzteile günstig zu bekommen. Sowas gab es auch mal von Apple ...

Man muss ja sehen wo man bleibt. Brauche ein Gerät für Fernwartung und Netzwerkdiagnose. Und wenn Apple keine Lust mehr hat dann eben nicht mehr mit Apple Remote Desktop und Royal TSX, sondern Remmina und Teamviewer für Linux. Mit Timeshift den Home-Ordner gesichert und gut ist. Alle Programmeinstellungen werden darin gesichert. Linux ist durchdachter als gedacht ...

Was soll ich meinen Kunden hinstellen, wenn demnächst die alte Käsereibe den Geist aufgibt oder ein neuer Mac Mini her muss? Die Uralt-Geräte aus Apples Shop zu gesalzenen Preisen???

Sehe mir noch die Keynote dieser Witzfiguren an und dann war's das ... Aber vielleicht kommt da ja noch eine Überraschung.

war's schon eine Trauerveranstaltung und es war peinlich, denn man hat denen die "Lähmung" buchstäblich angemerkt, z. B. Phil Schiller - ein Schatten seiner selbst: seine gespielte Begeisterung bei den 10 Stunden Betriebszeit des MB Pro (für PRO wären 14 Stunden und mehr gut, aber das interessiert die mm-Jäger nicht) und gipfelte in der nicht enden wollenden Aufzählung der Umweltfreundlichkeits-Liste ;-) :)) und dann der selbstverliebte Federighi, den BUGs und Unzulänglichkeiten der Standard-Programme von macOS und iOS "cool" lassen (andere würden das klarer ausdrücken, wie "am A... vorbeigehen")... auch die Ellenlangen Lobesarien über iWatch und Software - zum Gähnen!

Und am Montag wird es diesbezüglich eine Steigerung geben !

Sind halt Jungs, die mit Autos und Design spielen wollen. Inhalt ist sekundär.

Meine letzte Bestellung iMacs war im Oktober 2015, von Laptops: Mac Book Air in 2011 und Mac Book Pro 2013, Ersatz durch verbesserte Neuerungen seit 2014 geplant - kam aber nichts, was überzeugt hätte. 4 Jahre Stillstand. Hätten sie das Mac Book Air mit neuesten CPUs von Intel aufgepoppt, hätte es alle anderen Laptops (MB, MBP) weggefegt.

Lame Apple...

Ich kann es aber verstehen. Es ist nicht mehr das Apple, was wir kennen.

Wenn dann in ein paar Jahren die Macs von verkrüppelten Smartphone-CPUs "angetrieben" werden ohne x86-Unterstützung, war es das dann auch für mich. Ubuntu soll so schlecht nicht sein...

Das Apple-Raumschiff hat schon längst die Umlaufbahn verlassen und ist bei irgendeinem Lagrange Punkt angekommen, ohne jegliche Gravitation.

Schlimm: Ich glaube, nur mit einer echten Krise bei Apple könnten die sich wieder besinnen. Also so richtig heftig Gewinn, Absatz und Umsatz runter.

Ich hab auch schon länger keine Macs mehr gekauft, das Angebot ist zum K*****. Wobei ich den iMac Pro gar nicht mal schlecht finde, aber für mich ist das zu viel Power. Mir würde ebenfalls ein moderner Mac mini reichen. Oder Apple ändert endlich mal die Display-Strategie bei iMacs. 4K bei 21,5"... ein Witz.

Was Apple seit Steves Tod angeleiert hat ist alles halbfertig oder ganz Mist. APFS? Halbfertig. AirPlay2? Halbfertig und jetzt erst nachgeliefert. HomePod? Unausgereift. Wer stellt sich ne Wanze ins Wohnzimmer? HomeKit? Nischendasein. iMac Pro? Wer kauft sowas?!? Mac Mini? Tod. Amen. MacBook Pro? Tastatur-Gate. Sammelklage. Apple schweigt. macOS? Halbfertig, Buggy. iPhone X? Geschwister entsperren Face-Id. Na toll gemacht Apple. iPhone 8? Echt jetzt?!? Nix neues. AirPods? Druckschmerzen in den Ohren. Fallen vielen Leuten raus. Lautstärkeregelung nur über iPhone. Gibts nur in Weiss. iPad Pro? Wow, jetzt doch en Stift! Wahnsinnig innovativ. Gähn. Mac Pro? Seit 2013 nix mehr davon gehört. Tod. Kommt wohl ein neuer ... wenn überhaupt. CarPlay? Hallo? Welche Autos unterstützen das?!? Apple Display? Tod. Apple Server App? Tod. AppleTV? Man kann nichtmal Filme/Musik aufs Gerät speichern - nur Cloud. Kacke. Unausgereift. Zwängelei. iTunes? Hat das NAS Anbindung? Nö. Cloud-Zwang. Bockmist. GUI freiert ein wenn man vom SMB Share Musik reinzieht - und der Bug besteht seit 10 Jahren. Siri? Versteht die Leute schlecht. Kann im Vergleich zur Konkurrenz zu wenig. Unausgereift.

Hab ich was vergessen? 

Wort stimmt!

@Yolanda: Gratuliere zu dieser präzisen Analyse :))

Macht uns :((
Wenn ich an die verpassten Chancen denke, auf Kosten von Microsoft die Marktdurchdringung signifikant zu erhöhen, wird mir übel - denn sie waren über ca. 8 Jahre buchstäblich zum Greifen. Stattdessen UFO und Autos (ohne die MAP-Hoheit, die Google einnimmt und wohl nicht mehr zu entreißen ist, ein sinnloses Unterfangen).

Zu ergänzen wäre die vermurkste Laptop-Linie (Schnittstellen ausgehungert, Akkulaufzeit mit 10 Stunden zu gering - das soll Pro sein?, TouchBar-Zwang unter Wegfall der F-Tastenreihe bei 15") und das Liegenlassen des Mac Book Air, sogar die AirPods sind nicht wirklich gut gelungen (zu kurze Laufzeit beim Telefonieren mit 1,5 Stunden oder weniger bei verringerter Akustikqualität), Verschieben von Air Power (wer braucht das überhaupt wirklich?), Fusion Drive - die Missgeburt.

Einzig positiv vermerken möchte ich, dass das macOS mit der aktuellen Version 10.13.5 seit dem Beginn der Reise mit Yosemite und zahlreichen Geburtswehen inzwischen stabil neue Features anbietet, die meinen Workflow und meine Reaktionsfähigkeit erhöht haben (Notizen + iMessage über iCloud, APFS auf SSD, Schlüsselverwaltung, repariertes Festplattendienstprogramm/TimeMachine) und es robuster gegen Angriffe gemacht wurde. Zum Teil gab es die Verbesserungen auch bei iOS (Notizen + iMessage über iCloud, Mail, Fotos, WLAN-Übergabe, Schlüsselverwaltung).

das war schon immer so ein Ding.

Aber ein Gerücht über ˋkeine neue Hardware ´, das ist schon Kunst. Ganz großes Kino.

Übrigens, es heißt aus gewöhnlich gute informierten Kreisen, dass alles so bleibt, wie es gewesen sein wird ...

Jawoll, den MacPro!

Schicke elegante schwarze Urne Ende 2013 - wenn dann die 10 Zotteln für die Peripherie dranhängen allerdings nicht mehr, und die einzig erhältlichen Firewireadapter mit den 5 cm kurzen Kabeln (die weissen Boxen mit der FW-Buchse baumelen in der Luft) geben der Optik den Rest. Den Netzschalter muss man jeden Morgen unter dem Gebaumel suchen ... immerhin ist es kein Stromfresser mehr und in die Werkstatt musste er bis jetzt auch noch nicht ...

Wie man hörte, wollte Apple 2017 wieder ein modulares Pro-Gerät konstruieren, 2018 wurde bekannt gegeben, das bei Apple ein Komitee gegründet wird, welches herausfinden sollte, was die Pro-User denn so für Anforderungen hätten. Ich stelle mir darunter einen Raum mit einer großen Glaskugel und grinsendern Hipsern vor, die einmal in der Woche dort meditieren.

Wie wäre es mit realistischen Preis/Leistungs-Anpassungen des aktuellen Models wärend der Neuerfindungsphase?

Hoffentlich wird unseren 32-Bit-fähigen x86_64 Intel CPUs nicht die 32-Bit-fähigkeit abgesprochen. Das fände ich eine Katastrophe. Dualbooten zwischen Mac OS X und macOS 10.14 wäre nichts weiter als nervtötend.

Das würde Neukäufe im Appstore künstlich antreiben und damit das Nr. 1 Produkt - die Appleaktie - verbessern. Desweiteren wäre das überall der Headliner. Vermute also, dass das (trotz meiner Hoffnungen) eintreffen wird.

Dann noch neues Swift, neues Metal und fertig ist die Veranstaltung für die neue wohlbetuchte Stammkundschaft. Und jeder hat wieder etwas zu tun.

o

… ist das echt traurig, wenn man die Kommentare hier liest. Wozu will Apple eigentlich Teams bilden, die herausfinden sollen ws die User wollen? Einen Tag lang die Foren durchstöbern, dann weiß man es. Wir jammern doch schon seit Jahren. :( Jammern? Ja, leider. Apple gibt keinerlei Anlass zur Freude. Oder gar Hoffnung.

Linux fällt für mich leider flach, da ich die Software nicht bekomme die ich benötige. Außerdem: ein Freund von mir hat Ubuntu und anderthalb Tagge damit verbracht seinen Drucker zum laufen zu kriegen. Ein Standardteil von HP. Sorry, sowas geht gar nicht. Und Windows? Dann lieber weiterjammern und hoffen dass der alte Rechner hält.

Wie gesagt, echt traurig …

Seit 2017 hören wir, dass es wieder einen echten Mac Pro geben soll. Und 2018 fangen sie erst mit der Gründung eines Trams an, dass herausfinden soll, was Pro User brauchen? Warum haben sie dieses Team nicht 2017 gegründet? Warum müssen sie überhaupt erst herausfinden, was Pro-User brauchen? Haben die alle eingehenden Kanäle gekappt? Ohren fest zugehalten und dann laut LAAA LAAA LAAA gesungen?

Tja, nachdem jetzt der Shareholder Value lange Jahre das Maß aller Dinge war, sollte man sich mal wieder um den Customer Value kümmern. Schließlich bringen Shareholder kein Geld, es sind die Customer, die ein Unternehmen finanziell erfolgreich machen.