Umfangreiches Update für Open-Source-Malsoftware Krita

28. Juni 2018 10:30 Uhr - Redaktion

Die kostenfreie Malsoftware Krita steht ab sofort in der Version 4.1 zum Download bereit. Das Update wartet mit zahlreichen Neuerungen auf, darunter Im- und Export im HEIF-Format, deutlich erweiterte Unterstützung für RAW-Fotos (über 30 zusätzliche Formate), eine Mischen-Option im Farbwähler und das Hinzufügen beliebig vieler Referenzbilder zu einem Arbeitsblatt.

Darüber hinaus versprechen die Entwickler des Open-Source-Projekts zusätzliche Frame-Optionen für Animationen, Leistungsoptimierungen für Pinsel, eine verbesserte Darstellung der Zeitleiste und eine überarbeitete Sitzungsverwaltung, die sich offene Fenster und Dokumente sowie deren Positionen merkt und nun auch mehrere Bildschirme unterstützt.

 

 

 

Der Animations-Cache lässt sich jetzt auch auf Festplatte bzw. SSD auslagern, um größere Projekte zu ermöglichen. Kleinere Verbesserungen an der Benutzeroberfläche sowie verschiedene Fehlerkorrekturen runden das Release ab. Die Unterstützung für OS X Mavericks und OS X Yosemite wurde eingestellt, Krita 4.1 benötigt mindestens OS X El Capitan.

Wegen des plattformübergreifenden Ansatzes (Krita läuft auch unter Linux und Windows) entspricht die Benutzeroberfläche nicht den Apple-Richtlinien. Zwar findet man sich in Krita aufgrund der übersichtlichen Gestaltung schnell zurecht, auf die Integration mit Mac-Systemdiensten müssen Nutzer allerdings verzichten.

Trotz dieser Einschränkungen ist Krita für alle am Malen interessierten Mac-Anwender einen Blick wert. Der Funktionsumfang ist reichhaltig und umfasst neben Standard-Werkzeugen eine Ebenenverwaltung, Pinselstabilisierung, Farbmanagement mit breiter Farbraumunterstützung (bis zu 32 Bit), Öffnen und Speichern von Photoshop-Dateien, Vektorwerkzeuge, HDR-Unterstützung, Erstellung von Animationen und eine Ressourcenverwaltung.